Feuerwehr-Flotte aufgestockt

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Ordnungsdezernentin Genia Nölle (3.v.r.) stellt gemeinsam mit Thorsten Schild (Leiter der Feuerwehr, l.), Thorsten Nörenberg (Sachgebietsleiter Technik, 2.v.l.), Marvin Barz (3.v.l.), Ludger Widdel (beide Feuerwehr Recklinghausen, 4.v.l.), Peter Huge (Sachgebietsleiter Rettungsdienst, 2.v.r.) und Andreas Schulte Sasse (stellvertretender Leiter der Feuerwehr, r.) die neuen Einsatzwagen vor. (Foto: Stadt RE)

Die Recklinghäuser Feuerwehr hat drei neue Fahrzeuge in den Dienst gestellt. Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) und zwei neue Rettungswagen (RTW) unterstützen ab sofort die Feuer- und Rettungswache an der Kurt-Schumacher-Allee.

„Mit dem neuen HLF ist unsere Feuerwehr auf dem neusten Stand der Technik, um den steigenden Einsatzanforderungen auch in Zukunft gerecht werden zu können“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche. Das HLF ist das Fahrzeug, das bei einem Notfall als erstes ausrückt. Es wird bei allen Einsätzen, von der Ölspur oder Türöffnung über den Großbrand bis zum schweren Verkehrsunfall, eingesetzt.
„Mit dem neuen Fahrzeug ersetzen wir ein älteres“, sagt Ordnungsdezernentin Genia Nölle. „Durchschnittlich leistet so ein Fahrzeug bei über 1.000 Einsätzen im Jahr sinnvolle Dienste.“ Das Neue hat mit der feuerwehrtechnischen Beladung 399.000 Euro gekostet. Die Firma Lentner aus Bayern hat es auf einem Allradfahrgestell mit 15.000 Kilogramm Gesamtmasse aufgebaut. 2.000 Liter Löschmittel sind mit an Bord. Künftig unterstützt das neue Fahrzeug den Löschzug der Hauptwache. Ein Fahrzeug der Hauptwache, Baujahr 2011, wird dem Löschzug Hochlar unterstellt und dort in den nächsten Jahren eingesetzt. Damit kann wiederum ein altes Löschfahrzeug vom Löschzug Hochlar ersetzt werden.

Außerdem ergänzen zwei neue Rettungswagen die Flotte der Feuerwehr. „Der Rettungsdienstbedarfsbedarfsplan sieht vor, dass Fahrzeuge nach 200.000 Kilometern ausgetauscht werden müssen“, sagt Thorsten Schild, Leiter der Feuerwehr Recklinghausen. Die beiden RTW sind unter anderem ausgestattet mit modernen EKG-Defibrillatoren und Beatmungsgeräten. Die Fahrzeuge haben elektrisch unterstützte Fahrtragen, auf denen die Patienten transportiert werden.
„Das bedeutet sowohl für die Besatzung aber auch für den Notfallpatienten einen wesentlichen komfortableren Transport“, sagt Schild. Die Luftfederung in den Fahrzeugen unterstützt den komfortablen Transport zusätzlich. Die Rettungswagen sind mit neuster Umwelttechnik ausgestattet, einer kostet circa 185.000 Euro.
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