Feuerwehr Recklinghausen stellt neue Drehleiter vor

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Vertreter der Verwaltung, Feuerwehr und Politik stellten die neue Drehleiter vor. (Foto: Stadt Recklinghausen)

Die Feuerwehr Recklinghausen hat ein neues Einsatzfahrzeug: eine Drehleiter des Herstellers Magirus auf einem Mercedes-Fahrgestell. Jetzt hat die Feuerwehr die Drehleiter zusammen mit Bürgermeister Christoph Tesche und Dezernentin Genia Nölle vorgestellt.

„Mit der neuen Drehleiter ist die Leistungsstärke unserer Feuerwehr weiterhin auf lange Sicht sicher gestellt“, sagt Tesche. „Denn Drehleitern sind nicht nur sehr imposant, sie zählen auch zu den wichtigsten Rettungsmitteln im Fuhrpark der Feuerwehr, weil sie in erster Linie der Menschenrettung dienen.“ Außerdem werden Drehleitern für technische Hilfe und Brandbekämpfung bis zu einer Wohngeschosshöhe von 22 Metern eingesetzt. Feuerwehr-Chef Thorsten Schild ergänzt: „Bereits vielen Menschen konnte durch den Einsatz einer Drehleiter das Leben gerettet werden.“
Drehleitern gehören zur Gruppe der Hubrettungsgeräte. Die neue Drehleiter mit der Bezeichnung „DLK 23/12“ verfügt über einen Rettungskorb und wird im Löschzug der hauptamtlichen Wachabteilung an der Feuer- und Rettungswache eingesetzt. Sie ersetzt eine ältere Drehleiter aus dem Jahr 1993.
„Das neue Fahrzeug verfügt insbesondere über ein sogenanntes teleskopierbares Knickgelenk, um auch schwierigere Stellen erreichen zu können“, erläutert Schild. Zur Ausstattung des neuen Fahrzeugs gehören außerdem unter anderem ein Stromgenerator, ein Hochleistungslüfter, ein 30 Meter langer Wasserschlauch und Atemschutzgeräte.
„Da die Drehleiter eine wichtige Rolle im Feuerwehreinsatz übernimmt und die hochwertige, sensible Technik eine besondere Schulung benötigt, haben einige Mitarbeiter der Feuerwehr eine entsprechende Ausbildung als ‚Multiplikator‘ absolviert“, sagt Dezernentin Genia Nölle. Sie können jetzt die richtige Bedienung und das Handling des neuen Fahrzeugs an die anderen Mitglieder der Feuerwehr weitervermitteln. „Das neue Fahrzeug geht dann in den Einsatzdienst, wenn alle Schulungen abgeschlossen sind und die Drehleiter auch nachts um drei Uhr sicher und problemlos bedient werden kann“, erklärt Axel Petersmeier, Fachbereichsleiter Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, Feuerwehr. Nach der aktuellen Planung sind die Schulungen im Laufe des Aprils absolviert. Dabei werden auch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte geschult, da die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr die bisherige Drehleiter nutzen werden. Die neue Drehleiter hat 615.000 Euro gekostet.
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