KiTa-Streik: Auswirkungen in Recklinghausen

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Es wird weiter gestreikt.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat am Mittwoch, 6. Mai, nach einer Urabstimmung die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst zum längeren Streik aufgerufen. Seit Montag, 11. Mai, wird unbefristet gestreikt. Das hat auch Auswirkungen auf Recklinghausen.

Stand Freitag, 22. Mai: In Recklinghausen sind vier von insgesamt 14 städtischen Kindertageseinrichtungen geschlossen. Diese Kinder werden zum Teil in anderen städtischen KiTas betreut, in denen es Notgruppen geben wird. Die Eltern werden von den KiTa-Leitungen über die Details informiert.
Geschlossen bleiben das Familienzentrum Kleine-Leute-Haus (Charlottenburger Straße 61), das Familienzentrum Leuchtturm (Am Bärenbach 38 a), das Familienzentrum Lange Wanne (Lange Wanne 36) und das Familienzentrum IdeenReich (Johannes-Werners-Straße 60).
In den anderen städtischen KiTas werden Notgruppen eingerichtet für Kinder berufstätiger Eltern, denen keine andere Betreuungsalternative zur Verfügung steht. In diesen Notgruppen wird auch ein Teil der Kinder aus den geschlossenen Familienzentren untergebracht, deren Eltern ebenfalls über keine Betreuungsalternative verfügen.
„Nach wie vor werden wir alles in unserer Macht stehende tun, um die Auswirkungen der Streiks für die Familien so gering wie möglich zu halten“, sagt Volker Hülsmann, Fachbereichsleiter Kinder, Jugend und Familie. „Durch eingerichtete Notgruppen bieten wir auch in dieser, für alle schwierigen Situation ein Betreuungsangebot an.“
Die Eltern wurden im Vorfeld angeschrieben und über wesentliche Fakten über die möglichen Auswirkungen längerer Streiks informiert. Zudem stehen Jugendamt und Jugendamtselternbeirat in einem engen Kontakt sowohl zu den Gewerkschaften als auch zu den Mitarbeitern der vierzehn städtischen Kindertageseinrichtungen. „Damit stellen wir sicher, dass wir frühzeitig aktuelle Informationen rund um die Auswirkungen der Streiks auf die Kinderbetreuung den Eltern vermitteln können“, erklärt Hülsmann.
Erster Ansprechpartner zur Unterbringung von Kindern sind die jeweiligen Einrichtungsleitungen. Sollte es darüber hinaus Rückfragen zu den Notgruppenbetreuungen geben, können sich Eltern an Elke Rösing vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie unter der Telefonnummer 02361/50-2283 wenden.
Die Abwicklung einer Rückerstattung der KiTa-Gebühren für die Eltern, die ihre Kinder für die Zeit des Streiks nicht in einer Notgruppe einer städtischen Kindertageseinrichtung und/oder einer Kindertagespflege untergebracht haben, wird derzeit geprüft.
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