KiTa-Streik Recklinghausen: Selbstbetreuung in Kindergärten möglich

Anzeige
Der Streik geht weiter.

Vier Kindergärten sind in Recklinghausen aufgrund des Streiks im Erziehungs- und Sozialdienst geschlossen. Viele Eltern haben Gruppen organisiert und übernehmen privat die Betreuung von Kindern. Oft fehlen dafür aber geeignete Räume. Jetzt öffnet die Stadt Recklinghausen die KiTa-Räume für eine Selbstbetreuung.


Konkret heißt das: Eltern können in den Familienzentren Kleine-Leute-Haus (Charlottenburger Straße 61), Leuchtturm (Am Bärenbach 38 a), Lange Wanne (Lange Wanne 36) und IdeenReich (Johannes-Werners-Straße 60) eine eigenverantwortliche Betreuung organisieren. Dafür müssen die Eltern vorab eine Nutzungsvereinbarung mit dem Jugendamt sowie eine Einverständniserklärung über die Betreuung ihrer Kinder unterschreiben. Von montags bis freitags können die Räume dieser KiTas zu den dort üblichen Betreuungszeiten genutzt werden.
Städtisches Personal wird in dieser Zeit als Ansprechpartner anwesend sein, aber keine Betreuungsaufgaben übernehmen. Parallel ermittelt auch der Jugendamtselternbeirat (JAEB) den Bedarf und informiert den Fachbereich Kinder, Jugend und Familie darüber. In den nächsten Tagen wird feststehen, ob und in welchen der vier geschlossenen Kindertagesstätten die Eltern das Angebot nutzen.
Die bestehenden Notgruppen in den anderen Familienzentren, in denen auch ein Teil der Kinder aus den geschlossenen KiTas betreut wird, bleiben unverändert.
Fragen zur Selbstbetreuung können Eltern an Elke Rösing vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie unter der Telefonnummer 02361/50-2283 stellen.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.