Lebendes Krippenspiel am dritten Advent in Hochlar

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Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Hochlar lädt wieder ein. Foto: Max Rolke (Archiv)
Zur weihnachtlichen Tradition gehört in Recklinghausen das Lebende Krippenspiel. Immer am dritten Advent, 16. Dezember, wird die Remise des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Hochlar in Koordination mit der Stadt Recklinghausen in der Hochlarer Bauernschaft zur Schaubühne der Geburt Christi vor über 2000 Jahre.
In der Remise an der Unterstraße in Hochlar ziehen Maria und Josef, wie im Original, nach Bethlehem und werden, da in der Herberge kein Platz war, in einem Stall untergebracht. Natürlich sind in Hochlar auch lebende Tiere dabei (Esel Mäuschen ist übrigens seit Anfang an dabei), die direkt auf der Bühne am Geschehen teilnehmen. Auch um die Hirten wuseln echte Schafe und Ziegen herum.
Seit Tagen arbeiten über 50 Mitarbeiter an den Aufbauarbeiten und bereiten die Remise entsprechend vor. Der Platz wird weihnachtlich geschmückt, die Podeste in der Remise werden aufgebaut, damit auch in der letzten Reihe das Geschehen noch gut verfolgt werden kann, und die 18 Darsteller üben fleißig ihr Rollen.
Am Samstag vor dem Krippenspiel wird noch die Licht- und Tontechnik, gestellt vom Ruhrfestspielhaus, installiert und ausgerichtet. Das Heu wird geliefert, um aus der Remise einen richtigen Stall herzurichten; die Hirtenjurte wird aufgestellt, die Umzäunung fertig gestellt, bis die Generalprobe beginnen kann.
Am Sonntag, dem Spieltag, gilt es die allerletzten Arbeiten zu erledigen. Die erste Vorstellung (für Kinder) beginnt um 15.30 Uhr, um 17 Uhr und 18.30 Uhr folgen zwei weitere.
In der Zeit zwischen den Vorstellungen lädt ein kleiner Weihnachtsmarkt rund um die Remise zum Verweilen ein.
Der Eintritt ist auch diesmal frei, Sammelhirten sammeln allerdings am Ende jeder Vorstellung Gelder für einen guten Zweck, der vom Schirmherrn zu Beginn der Vorstellung genannt wird.
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