Positive Halbzeitbilanz beim Projekt ÖKOPROFIT

Seit Juli 2014 läuft das fünfte kreisweite ÖKOPROFIT-Projekt. Zur Halbzeit haben die teilnehmenden Betriebe jetzt eine erste Bilanz gezogen.

Mit Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen die Betriebskosten senken: Mit diesem Ziel waren Betriebe und Einrichtungen an den Start gegangen. Und die Bilanz der ersten 250 Tage zeigt: Alle teilnehmenden Betriebe konnten mit konkreten Maßnahmen schon Kostensenkungen erreichen, CO2-Reduktion inklusive.
Schauspieler Martin Brambach, der Schirmherr des Projekts, sieht ÖKOPROFIT schon jetzt als vollen Erfolg für die beteiligten Unternehmen.

Die bei der Zwischenbilanz vorgestellten Maßnahmen umfassen zum Beispiel die bedarfsgerechte Steuerung von Lüftungs- und Heizungsanlagen, Papiereinsparungen durch doppelseitiges Drucken und den Verzicht auf Kopien. Aber auch kompliziertere technische Maßnahmen oder der Umstieg auf LED-Beleuchtung werden von den beteiligten Firmen durchgeführt. Besonders kreativ zeigen sich die teilnehmenden Schulen und Kitas, die mit Kunstwerken aus Müll bis hin zu einem Orchester mit Instrumenten aus Abfall punkten.

Im größten teilnehmenden Betrieb führt die Temperaturabsenkung in drei Serverräumen zu einem um 30.000 kWh geringeren Stromverbrauch pro Jahr. Eine Bildungsstätte spart durch eine geänderte Speisenausgabe jährlich rund  zehn Tonnen an Speiseresten ein. Bis zum Abschluss von ÖKOPROFIT im September 2015 wollen die Betriebe intensiv an der Umsetzung der Maßnahmen weiterarbeiten.

Das Projekt ist eine Gemeinschaftsinitiative der Städte Dorsten, Haltern am See, Herten, Marl, Recklinghausen und Waltrop und läuft unter der Federführung des Kreises Recklinghausen.

Autor:

Lokalkompass Kreis RE aus Recklinghausen

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