Recklinghausen: Samariternadel im Willy-Brandt-Haus verliehen

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Für ihr vorbildliches Engagement wurden einige Bürgerinnen und Bürger mit der Samariternadel ausgezeichnet. (Foto: Stadt)

14 ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger der Stadt Recklinghausen sind mit der Samariternadel ausgezeichnet worden. Sie gehört zu den wichtigsten Auszeichnungen der Stadt und wird einmal im Jahr vom Bürgermeister vergeben.

Damit soll den ehrenamtlichen Helfern für ihre Arbeit in der Stadt und für die Gemeinschaft gedankt werden. Die Vorschläge für die Auszeichnung kommen zumeist von den Wohlfahrtsverbänden, aber ebenso aus der Bürgerschaft und vom Bürgermeister. Seit 2015 werden neben Einzelpersonen auch Gruppen ausgezeichnet.
Zu den ausgezeichneten Einzelpersonen gehören Helga Nagel, die seit 20 Jahren ehrenamtlich für die AWO im Einsatz ist und auch ehrenamtliche Betreuerin der Stadtranderholung war, bis heute mit einer Kollegin die Begegnungsstätte an der Kärntener Straße leitet und zweimal im Monat für die Senioren kocht. Außerdem Renate Fröhlich, die sich im Caritashaus St. Hedwig engagiert und dort jährliche Karnevalsfeiern organisiert. Bärbel Törk, die zehn Jahre lang ehrenamtlich in der Arbeit mit Kindern in der evangelischen Altstadtgemeinde tätig war und seit Herbst 2015 Flüchtlingen die deutsche Sprache beibringt.
Zu den ausgezeichneten Gruppen gehört das Team Blutspende mit Helene Bluhm, Marie Luise Brand, Ingrid Goretzky, Margarete Krajewski, Karola Prinz und Ursula Zöllner, das seit über 35 Jahren als ehrenamtliche Helfer die Recklinghäuser Blutspende übernimmt, außerdem DRK-Großveranstaltungen unterstützt und sich in der Flüchtlingshilfe organisiert. Außerdem das Team Abendsonne mit Hermann Wiegmann und Franz Flunkert, die dort im Dezember immer als Nikolaus und Knecht Ruprecht auftreten und neben dem Besuch der Senioren auch den Jungen und Mädchen in einem integrativen Kindergarten des Verbandes eine Freude bereiten. Dritte ausgezeichnete Gruppe ist das Team Sozialdienst katholischer Frauen mit Gregor Nonhoff, einem ehemaligen Lehrer, der Flüchtlingen Sprachunterricht erteilt, mit Henriette Folkmann, einer ehemaligen Lehrerin, die sich neben dem Sprachunterricht für Flüchtlinge auch als Familienpatin engagiert, und Linda Jaafar, die vier Sprachen spricht und seit 2012 unter anderem als Dolmetscherin in den Sprechstunden, die in den SkF-Unterkünften angeboten werden, vermittelt.
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