Schäferhündin EDDA erschnüffelte 4130 Gramm Haschisch

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(Foto: Arno Bachert/pixelio.de)

4130 Gramm Haschisch fanden Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege am 28. November, als sie einen in Polen zugelassen Wagen kontrollierten. Aus ermittlungstaktischen Gründen erfolgte eine Freigabe der Meldung aber erst heute.

Das Fahrzeug war auf der A2 in Fahrtrichtung Hannover unterwegs und wurde gegen 18 Uhr auf den Parkplatz „Stuckenbusch“ aus dem fließenden Verkehr gezogen.

Der 38-jährige lettische Reisende gab an, in Belgien Gebrauchtwagen gekauft zu haben. Die Frage nach Waffen oder Betäubungsmitteln wurde verneint. Weil der Mann keinerlei Unterlagen bezüglich der Fahrzeugeinkäufe vorlegen konnte, entschlossen sich die Zollbeamten, das Fahrzeug genauer zu überprüfen und Rauschgiftspürhündin EDDA einzusetzen.

Die belgische Schäferhündin zeigte auch nach kurzer Zeit freudig an, dass sich Betäubungsmittel im Bereich der Rücksitzbank befinden. Nach Ausbau der Sitzbank wurden insgesamt 4130 Gramm Haschisch sichergestellt.

„Wenn sich Drogen in einem Auto befinden, kann man davon ausgehen, dass EDDA sie findet. Das beschlagnahmte Haschisch hat einen Schwarzmarktwert von mindestens 33.000 Euro“, so Uwe Jungesblut, Pressesprecher des Hauptzollamts Dortmund.

Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und in Polizeigewahrsam übergeben. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht Recklinghausen Untersuchungshaftbefehl erlassen.

Weitere Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt in Essen.

Spürnase EDDA hat eine gute Bilanz.
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