Schüler können die Arbeitswelt hautnah erleben

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(Foto: IHK)

Spedition KG und die Otto-Burrmeister-Realschule wollen gemeinsam Schülern den Übergang in den Beruf zu erleichtern. Dazu haben sie ihre Zusammenarbeit jetzt besiegelt.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen unterstützt Norbert Redemann, Geschäftsführer des Familienunternehmens, und Schulleiter Lars Trzecinski bei ihrem Vorhaben.

Für die Otto-Burrmeister-Realschule ist es die zweite Kooperation im Rahmen des IHK-Projektes „Partnerschaft Schule - Betrieb“. Die Schule pflegt schon eine Partnerschaft mit der Westnetz GmbH aus Recklinghausen. Auch für das Unternehmen ist es die zweite Zusammenarbeit mit einer Recklinghäuser Schule. Aus der Kooperation mit der Paulus-Canisius Hauptschule konnte schon ein junger Mensch seine Ausbildung im Unternehmen beginnen.

Bei „Partnerschaft Schule-Betrieb“ geht es nicht nur um praxisnahe Berufsorientierung. Mit dem Projekt will die IHK Unternehmen auch bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses unterstützen. „Ziel ist, Schülern die Arbeitswelt so zu zeigen, wie sie ist - mit ihren Möglichkeiten und auch ihren Anforderungen“, erklärt IHK-Projektbetreuerin Alexandra Bernhardt-Kroke. Viele Jugendliche hätten nur ungenaue Vorstellungen von den Karrierechancen im dualen Ausbildungssystem und setzten darum vorschnell ihre Schulkarriere fort, obwohl ihnen eine Berufsausbildung ausgezeichnete Aussichten biete.

Zukünftig wird das Unternehmen in Begleitung seiner Auszubildenden den Schülern die Ausbildungsberufe Fachkraft für Lagerlogistik, Berufskraftfahrer/-in sowie Speditionskaufleute vorstellen und deren Inhalte näher bringen. Auftakt zur gemeinsamen Zusammenarbeit wird eine Betriebsbesichtigung für die Schülerinnen und Schüler sein. Redemann unterstreicht angesichts sinkender Schulabgängerzahlen die Notwendigkeit, keine Talente unentdeckt zu lassen: „Durch die Kooperationen lernen wir frühzeitig begabte und motivierte Jugendliche kennen. So können wir Karrieremöglichkeiten, die die jungen Leute mit einer Berufsausbildung haben, aufzeigen.“ Nur so könne ein Betrieb wettbewerbsfähig bleiben, so Redemann.

Die IHK Nord Westfalen bietet allen Schulen und Unternehmen der Emscher-Lippe-Region ihre Unterstützung bei der Anbahnung einer Kooperation an. Ansprechpartnerin ist Alexandra Bernhardt-Kroke, Telefon: 0209 388-104, E-Mail: bernhardt-kroke@ihk-nordwestfalen.de.
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