Stadtradeln

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Neben Klimaschutzmanagerin Anne Wiesen (2.v.l.), dem Koordinator Nahmobilität Simon Vogt (4.v.l.), Abteilungsleiterin Verkehrsplanung Dr. Marianne Scholas und Bürgermeister Christoph Tesche (r.) unterstützen auch viele Sponsoren das Stadtradeln in Recklinghausen. Foto: Stadt RE (Foto: Stadt RE)

Recklinghausen nimmt in diesem Jahr zum ersten Mal am bundesweiten Wettbewerb Stadtradeln teil. Von Samstag, 21. Mai, bis Freitag, 10. Juni, heißt es dann, in Teams aus zwei oder mehr Personen innerhalb der drei Aktionswochen beruflich und privat möglichst viele Radkilometer zurückzulegen.



Beginnen soll das Stadtradeln mit einer gemütlichen Eröffnungstour am Samstag, 21. Mai, um 12 Uhr mit Bürgermeister Christoph Tesche. Das „Anradeln“ wird vom Recklinghäuser Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) betreut. Start und Ziel sind das Rathaus, von wo aus es über die Zechenbahntrasse zur Halde und die Emscher entlang gehen soll. Natürlich ist auf der etwa 25 Kilometer langen Strecke auch eine Pause eingeplant. Tesche: „Ich freue mich sehr auf die neue Veranstaltung Stadtradeln und auch darauf, in den drei Wochen viele fleißige Radler in Recklinghausen zu sehen. Ich hoffe, dass auch bei der Eröffnungstour viele Recklinghäuser mit mir an den Start gehen.“
Wer bei der Eröffnungstour mitradelt, kann so auch schon die ersten Kilometer in seinen Radelkalender schreiben. Und wer am Ende alleine oder mit seinem Team (Durchschnittswert) die meisten Kilometer zurückgelegt hat, kann sich auf tolle Preise freuen. Mindestens die 20 aktivsten Radfahrer sowie die Schulklasse, der Verein und das Team mit den meisten Kilometern erhalten attraktive Preise. „Die Recklinghäuser Geschäfte und Unternehmen waren direkt Feuer und Flamme für die Idee und haben sofort ihre Unterstützung zugesagt“, berichtet Klimaschutzmanagerin Anne Wiesen. „Die meisten Sachpreise drehen sich rund ums Rad, beispielsweise Fahrradschlösser, Helme, Fahrradkleidung, aber auch Geldpreise und mehrere Freibad-Sets sind mit dabei.“ Die Verleihung ist für Juli geplant.

Mitmachen ist ganz einfach


Aber nicht nur Radelkilometer stehen im Mittelpunkt des Wettbewerbs, sondern auch die Optimierung von Radwegen. Mit der Melde-App RADar! können die Teilnehmer innerhalb des dreiwöchigen Aktionszeitraums auf störende oder gefährliche Stellen im Radwegenetz aufmerksam machen. „Viele Augen sehen einfach mehr. Wir werden dann natürlich im Rahmen unserer Möglichkeiten prüfen, was uns gemeldet wurde“, sagt Simon Vogt, Nahmobilitätskoordinator bei der Stadt.

Mitmachen ist ganz einfach. Dazu gründet man ein Team oder schließt sich einem bestehenden an. Teilnehmen kann jeder, der in Recklinghausen wohnt, arbeitet oder zur Schule geht. Teams bilden können selbstverständlich auch Schulklassen, Unternehmen, Organisationen, Vereine, Stadtteile und Nachbarschaften - je mehr Teams, desto besser. Anmelden kann man sich unter www.stadtradeln.de. Wer über keinen Internetzugang verfügt, kann sich über die lokalen Koordinatoren der Stadt Recklinghausen Simon Vogt (Telefon 02361/50-1423, E-Mail simon.vogt@recklinghausen.de) oder Anne Wiesen (Telefon 02361/50-2537, E-Mail anne.wiesen@recklinghausen.de) registrieren.

Gesucht werden die fahrradaktivsten Kommunen und die fahrradaktivsten Kommunalparlamente. Ermittelt werden die engagiertesten Radler durch den Online-Radelkalender und wahlweise die Stadtradeln-App, in denen jeder seine mit dem Rad zurückgelegten Kilometer eintragen kann. Bei der Stadtradel-App ist auch ein GPS-Tracking möglich. Teilnehmer ohne Internetzugang können einen Erfassungsbogen ausfüllen, der entweder beim Teamkapitän oder bei den lokalen Koordinatoren wöchentlich abgegeben werden kann.
„Mit dem Rad fahren macht Spaß und hält gesund“, erklärt Wiesen. Außerdem sei man auf kurzen Strecken oft schneller am Ziel als mit allen anderen Verkehrsmitteln. „Und wenn viele Bürger und Bürgerinnen mitradeln, leisten sie so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und für mehr Lebensqualität in der Stadt. Für sich, für ihre Kinder und für zukünftige Generationen.“ Das Fahrrad ist leise, stößt keine Abgase aus und benötigt kaum Platz. Jeder Kilometer, der mit dem Rad und nicht mit dem Auto zurückgelegt wird, spart 144 Gramm CO2 ein. Das macht bei einer Person, die täglich nur fünf Kilometer in den drei Stadtradeln-Wochen zurücklegt, schon mehr als 15 Kilogramm CO2.
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