Stadtverwaltung bietet Veranstaltungen zur Krebsprävention für Mitarbeiter an

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Am Arbeitsplatz etwas für die Gesundheit tun – damit sind oft Arbeitsschutzmaßnahmen oder die Vermeidung von Rückenleiden im Büro gemeint. Die Vorbeugung und Früherkennung von Krebs ist eher selten Thema. Weil es aber auch dazu etwas zu sagen gibt, bietet die Stadtverwaltung allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern spezielle Info-Veranstaltungen zur Früherkennung von Haut-, Brust-, Darm- und Blasenkrebs an.

Fachliche Unterstützung bekommt die Stadtverwaltung dabei von der Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen. Unter dem Motto „informiert und motiviert“ bietet die Landeskrebsgesellschaft Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Ämtern in NRW maßgeschneiderte Veranstaltungen zur Vorbeugung und Früherkennung verschiedener Krebserkrankungen an.

Die Vorträge werden vor Ort von Fachärztinnen und Fachärzten durchgeführt. Vor diesem Hintergrund fand am Freitag, 30. Oktober, eine Informationsveranstaltung im Rathaus für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung statt. Das Thema: Blasenkrebs. Hierbei handelt es sich um eine eher wenig bekannte Tumorerkrankung, obwohl nicht selten: Blasenkrebs ist nach Prostatakrebs der zweithäufigste urologische Tumor.
Als fachärztlicher Referent führte Oberarzt Dr. med. Sylvain Mekoula aus der Klinik für Urologie und Kinderurologie der Katholischen Kliniken Emscher-Lippe GmbH (KKEL) St. Barbara-Hospital in Gladbeck durch die Veranstaltung.

„Mit diesem Engagement wollen wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern etwas anbieten, das über die übliche Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz hinausgeht“, berichtete Gilbert Eßers, Fachbereichsleiter Personal und Organisation. „Auch wenn die Beschäftigung mit dem Thema Krebs nicht leicht fällt, gibt es doch Maßnahmen zur Vorbeugung und Früherkennung, die man kennen sollte, um die eigene Gesundheit und die der Familie zu fördern. Wir wollen unsere Belegschaft darin bestärken und auch andere Arbeitgeber motivieren, sich hier ebenfalls zu engagieren“, erklärte Eßers.

Das Gesamtangebot „Krebsprävention im Betrieb“ der Krebsgesellschaft NRW wird von allen gesetzlichen Krankenkassen in NRW sowie dem Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Unterstützt wird das Programm zudem von den Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein und Westfalen-Lippe.
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