Umbaumaßnahmen im Stadtgarten abgeschlossen

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Sitzgelegenheiten mit Beleuchtung, Parkplätze für Fahrräder und Autos sowie freie Sicht auf den grünen Hügel und das Ruhrfestspielhaus – so sieht der neue Eingang zum Recklinghäuser Stadtgarten an der Dorstener Straße aus.

Vertreter der Verwaltung haben den umgestalteten Eingang am Mittwoch, 1. April, offiziell eröffnet. Doch der neue Platz wurde nicht nur umgestaltet. Er erfüllt auch eine ganz praktische Aufgabe: Mit ihm verfügt der Stadtgarten jetzt über eine verbesserte Entwässerung. „Wenn es stark geregnet hat, dann wurden Schlamm und Erdreich aus dem Stadtgarten auf die Dorstener Straße und die Gehwege gespült“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche. „Und mit der Neugestaltung des Platzes wollen wir dieses Problem beheben. Damit haben wir gleichzeitig einen attraktiven neuen Eingang am Fuß des grünen Hügels zu unserem Stadtgarten und dem Ruhrfestspielhaus geschaffen.“

In den Wegen, die zum Platz führen, sind jetzt vier sogenannte Schlammfänge zu finden: Das sind Betonschächte, die circa 1,40 Meter tief und mit einem Lichtgitter abgedeckt sind. Dort sammelt sich bei Regen der Schlamm. Das Wasser fließt ab und das angespülte Erdreich kann abgesaugt werden. Zusätzlich gibt es zentral in der Platzfläche einen weiteren Schlammfang. „Der Schlammfang integriert sich problemlos in den neuen Platz“, sagt der Technische Beigeordnete Dietmar Schwetlick. „Wir haben auch passendes Betonsteinpflaster verbaut, damit das Regenwasser abgeleitet werden kann. Aus einem technischen Erfordernis haben unsere Planer einen Platz mit Aufenthaltsqualität entwickelt.“ Orientiert haben sich die Landschaftsarchitekten aus dem Technischen Rathaus bei der Neugestaltung an dem ursprünglichen Stadtgarten-Eingang aus dem 19. Jahrhundert. In den Jahren der Entstehung stellte der Eingang eine wichtige und repräsentative Wegeverbindung und Sichtachse von der Dorstener Straße in den Park dar.

Das Ziel der Umgestaltung war damit klar: Technisch und gestalterisch sollte die Fläche aufgewertet werden, um die Besonderheit des Ortes wieder in das Bewusstsein der Bürger zu rücken. Wo früher ein kreisförmiger Brunnen und ein Teppichbeet waren, sind auch heute eine kreisrunde Fläche sowie Elemente mit Treppenstufen entstanden. Der Platz ist durch helle Betonteile eingerahmt, an den Rändern bieten sie Besuchern Sitzgelegenheiten, die mit effizienter und farbiger LED-Beleuchtung ausgestattet sind, und die Sichtachse von der Dorstener Straße zum Ruhrfestspielhaus ist wieder hergestellt.

Zur Ausleuchtung der Fläche sind außerdem fünf Mastleuchten eingesetzt worden. Die Farben der Beton-Elemente und des Pflasters sind aufeinander abgestimmt und greifen die Farbgebung der Freiflächen und der Natursteinmauer aus den 60er Jahren auf. Insgesamt ist die bearbeitete Fläche 2.100 Quadratmeter groß. Die Umgestaltung hat inklusive Schlammfänge rund 500.000 Euro gekostet.
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