Grünarbeiten in Recklinghausen und Marl

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Foto: Krusebild
Westnetz schneidet ab heute Bäume und Sträucher an Hochspannungsleitungen in Marl und Recklinghausen zurück. Das Unternehmen sorgt auf diese Weise für eine sicherere Stromversorgung in der Region. Betroffen sind alle Pflanzen, die im Sommer hochgewachsen sind und nun nicht mehr den erforderlichen Sicherheitsabstand zu den Leitungen haben.
Die zuständigen Behörden, wie Grünflächenamt und Landschaftsbehörden, sind über Art und Umfang der Maßnahmen informiert. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Februar 2014 beendet sein.
Heute werden rund 90 Prozent der Flächen nach den Grundsätzen des Biotopmanagements gepflegt. Das heißt: häufiger, aber weniger intensiv. Früher wurde nur alle zehn bis 15 Jahre der Bewuchs entfernt – ein starker ökologischer Einschnitt, der das Landschaftsbild nachhaltig störte und kostenintensive Handarbeit nötig machte. Schnellwüchsige Baumarten wie Pappel, Fichte und Birke werden verdrängt und langsamer wachsende Arten gefördert. So entsteht nach einigen Jahren ein geschlossener, pflegeextensiver Bestand. Der entstehende Niederwald bietet optimale Lebensbedingungen für Fauna und Flora, wie Naturschutzverbände bestätigen. Auf diese Weise entstehen vielfältige Biotope mit ökologischen Nischen für viele Tier- und Pflanzenarten.
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