Erhöhung der Grundsteuer wird zum Ärgernis!

Erhöhung der Grundsteuer wird zum Ärgernis!

von: Dr. Dr. Joachim Seeger, RE-Nord

Christoph Tesche (CDU) scheint eine Steilvorlage für die „Närrische Ratssitzung“ der Stadt Recklinghausen zu liefern! Man glaubt es kaum- die Grundsteuer B wird von 495 auf 695 Prozentpunkte ab 01.01.2017 erhöht. Das ist eine Erhöhung von über 40% in den nächsten 4 Jahren. Im ersten Augenblick dachte ich, Tesche hätte sich einen Karnevalsscherz einfallen lassen. Dann sah ich ein Begleitschreiben von Pantförder, in dem dieser um Verständnis bat aufgrund der desolaten finanziellen Situation der Stadt Recklinghausen. Der geschätzte Bürgermeister verweist auf Einsparungen seitens der Stadt und verteidigt die Einnahmeerhöhungen als absolute Notwendigkeit, um Investitionen im Schul- und Bildungsbereich oder im Kultur- und Jugendbereich aufrechterhalten zu können. Auch die Infrastruktur wird erwähnt, die in Recklinghausen meiner Meinung nach schon katastrophale Züge angenommen hat. Was mutet die Stadtspitze den Bürgern bzw. Hausbesitzern noch zu? Müssen die Hausbesitzer jetzt die Versäumnisse der Politiker ausbaden? Werden die Bürger immer weiter geschröpft, um die desaströse Situation zu retten? Die Grundsteuer ist schon lange kein Ausgleich mehr für die Leistungen der Stadt. Vielen Bürgern ist noch nicht klar, mit welchen finanziellen Belastungen sie in den nächsten Jahren konfrontiert werden. Schließlich kann die Grundsteuer B auf die Mieter umgelegt werden, die dann eigentlich von der Steuererhöhung betroffen sind. Die Mittelschicht wird durch immer neue Abgaben massiv belastet. Die Wähler werden es bei den nächsten Kommunalwahlen sicherlich danken! Auf jeden Fall können die Narren bei ihren Veranstaltungen Tesche und Pantförder aufgrund ihrer Maßnahmen kräftig aufs Korn nehmen! Schließlich ist die Erhöhung der Grundsteuer ein Ärgernis!
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1 Kommentar
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Bernhard Ternes aus Marl | 27.01.2013 | 23:40  
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