Erste Abschluss-Bilanz und Ausblick der Bürgerbeteiligung in Hillerheide

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219 Bürger, die ein Fähnchen gesetzt haben, wohnen in Hillerheide, acht arbeiten dort und 129 machten keine Angabe. Die meisten Einträge (106) gaben Bürger im Alter von 31 bis 50 Jahren ab. Gefolgt von der Altersgruppe 51 bis 65 mit 69 Einträgen und der Altersgruppe 19 bis 30, die 44 Fähnchen setzten. 117 Bürger gaben kein Alter an.Foto: Screenshot
Vier Wochen haben die Bürger Lob und Änderungswünsche mit Fähnchen auf der „Wikimap“-Karte von Hillerheide markiert.

Die Beteiligung am Stadtteilentwicklungskonzept war hoch: 356 Fähnchen wurden gesetzt. Davon sind 94 Fähnchen grün, markieren Positives, und 262 rot, beinhalten also Verbesserungsvorschläge. Zusätzlich gab es 263 Kommentare zu den einzelnen Beiträgen.

„Es gibt viele gute Vorschläge, über die wir uns als Verwaltung Gedanken machen können und die auch teilweise schnell umsetzbar sind“, erklärt Birgit Sinhuber-Schotte, Leiterin der Abteilung Stadtentwicklung. „Etliche Bürger wünschen sich eine Verbesserung der Radwege oder Überquerungshilfen wie Zebrastreifen, und da sind wir als Verwaltung dazu aufgerufen, das zu prüfen.“
Doch auch die größeren Projektideen fließen in die Planung mit ein. „Wir werden uns zum Beispiel über die Flächennutzung der ehemaligen Trabrennbahn beraten“, sagt Sinhuber-Schotte.

Für die bereits existierenden Naherholungs- und Freizeitangebote in Hillerheide gibt es viel Lob. Positiv hervorgehoben werden etwa Spielplätze, Waldgebiete und die Fischteiche. „Diese Rückmeldungen zeigen uns, wo wir ansetzen können, um die Identifikation der Bürger mit ihrem Stadtteil zu vertiefen“, erklärt Sinhuber-Schotte.

„Nun geht es um die Frage: Wo will man hin?“, sagt Hans-Georg Siegens, stellvertretender Leiter der Abteilung Stadtentwicklung. Die Online-Beiträge werden in den nächsten Wochen vom Projektbüro Stadt- und Raumentwicklung Schulten ausgewertet. „Die Schwerpunkte, die sich dabei feststellen lassen, werden bei einer öffentlichen Bürgerversammlung diskutiert. Die vielen, verschiedenen Richtungen, die die ‚Wikimap‘-Beiträge erkennen lassen, müssen dann miteinander verbunden werden.“ Anschließend wird das Stadtteilentwicklungskonzept für Hillerheide – wie der Stadtteil 2030 aussehen soll – erarbeitet. „Im Sommer 2014 wird das Konzept dem Rat zur Entscheidung vorgelegt“, sagt Siegens. „Einige Maßnahmen können sicherlich schnell umgesetzt werden, andere werden Zeit benötigen. Fest steht, dass das Konzept dynamisch ist und jederzeit neu angepasst werden kann.“

Die Bürgerversammlung zum integrierten Stadtteilentwicklungskonzept wird am Donnerstag, 28. November, um 18.30 Uhr in der Otto-Burrmeister-Realschule stattfinden.

Die „Wikimap“ sowie weitere Informationen zum integrierten Stadtteilentwicklungskonzept sind unter www.recklinghausen.de/hillerheide zu finden. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, die „Wikimap“-Beiträge online durchzusehen.
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