Fassadenprogramm in der Altstadt neu aufgelegt

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Rudolf Terschek (Fachbereichsleiter Ingenieurwesen, l.), Ekkehard Grunwald (Beigeordneter und Stadtkämmerer, 2.v.l.) und Josef Aulke (Fachbereich Planen, Umwelt, Bauen, r.) stellen das Programm vor. (Foto: Stadt RE)

Sie sind für die Atmosphäre und die Attraktivität der Altstadt wichtig: gepflegte und saubere Hausfassaden. Damit sich historische, erhaltenswerte und sonstige Fassaden auch weiterhin positiv auf das Umfeld und auch auf die Menschen, die die Altstadt besuchen, auswirken, hat die Stadt Recklinghausen ein Fassadenprogramm für die Altstadt aufgelegt.

Damit unterstützen die Stadt Recklinghausen, das Land NRW und der Bund ab sofort engagierte Hauseigentümer bei der Neugestaltung ihrer Fassaden finanziell.
„Es ist ein tolles Programm, über das Hauseigentümer nicht nur die Attraktivität ihrer eigenen Häuser steigern können“, sagt Beigeordneter Ekkehard Grunwald. „Sie steigern damit auch die Attraktivität unserer ‚Guten Stube – Altstadt Recklinghausen‘ und setzen sich so für eine positive Entwicklung der Altstadt als Einzelhandels- und Wohnquartier ein. Dieses Engagement unterstützen wir mit bis zu 6.000 Euro.“

Als Teilmaßnahme des integrierten Handlungskonzepts „Altstadt“ steht insgesamt eine Summe von 116.000 Euro für renovierungswillige Eigentümer bereit – und das ab sofort. „Ziel des Programms ist es, die schönen alten Fassaden unserer Altstadt zu erhalten oder zu erneuern“, sagt Georg Gabriel von Fachbereich Wirtschaftsförderung.
Gefördert werden die Neugestaltung straßenseitiger Fassaden, Giebel und Brandwände, der Neuanstrich, die Reinigung von Sichtmauerwerksfassaden und die Instandsetzung von Ornamenten sowie historisch erhaltenswerter Fenster und Türen, wenn das ursprüngliche Erscheinungsbild erhalten bleibt oder wieder hergestellt wird.

Für eine Förderung muss es sich um eine neue, noch nicht begonnene Maßnahme handeln. Außerdem müssen ein Fachbetrieb beauftragt werden und die Kosten über 500 Euro liegen. Erstattet werden maximal 50 Prozent der Gesamtkosten. „Wir helfen natürlich bei der Antragstellung und sehen uns die eingereichten Unterlagen an“, sagt Claudia Nikulski vom Fachbereich Ingenieurwesen. „Wir brauchen für die Prüfung, ob eine Förderung möglich ist, einen Kostenvoranschlag für die Maßnahmen, eine Zeichnung sowie Fotos der Fassade. Dann bringen wir alles auf den Weg.“

Die Antragstellung erfolgt bei Claudia Nikulski vom Fachbereich Ingenieurwesen der Abteilung Vermessung im technischen Rathaus am Westring 51. Anträge werden auch per E-Mail unter vermessung@recklinghausen.de entgegengenommen. Josef Aulke vom Fachbereich Planen, Umwelt, Bauen berät Hauseigentümer bei Fragen zum Fassadenprogramm und Denkmalschutz. Er ist erreichbar unter Tel. 02361/50-2368 oder per E-Mail an josef.aulke@recklinghausen.de.

Weitere Informationen zu Bedingungen und Voraussetzungen für eine Förderung sind in der Broschüre „Fassadenprogramm“ zu finden. Diese kann beim Stadtmarketing unter Tel. 02361/50-5050 angefordert werden. Außerdem liegt die Broschüre im Rathaus aus.
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