Flüchtlingsunterkunft in Suderwich bleibt länger bestehen

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Wie hier in der Sporthalle des Berufskollegs Kuniberg sind auch in Suderwich behelfsmäßige Quartiere eingerichtet.

Die Bezirksregierung Münster hat der Stadt Recklinghausen mitgeteilt, dass die Notunterkunft in Suderwich wegen des weiterhin starken Zuzugs von Flüchtlingen länger genutzt werden muss als bislang geplant.

Das Land NRW versucht zwar, in weiteren Städten Platzangebote zu schaffen, in der Zwischenzeit werden aber die bisherigen Notunterkünfte weiter benötigt. So soll die Helmut-Pardon-Sporthalle in Suderwich bis zum 31. Januar 2016 bestehen bleiben.

Die Dreifach-Sporthalle in Suderwich bietet seit dem 13. Juli vorübergehend Platz für etwa 130 Asylsuchende. Die SG Suderwich ist über die Verlängerung bereits informiert worden. Da die Halle im Anschluss renoviert werden muss, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht klar, wann der Sportbetrieb dort wieder starten kann. Darüber wird die Verwaltung den Verein aber rechtzeitig informieren.

Als Betreiber übernimmt das Land die Kosten für die Unterbringung der Asylsuchenden sowie für die anschließende Sanierung der Sporthalle komplett. Die Stadt Recklinghausen hatte die Helmut-Pardon-Sporthalle auf dringliche Bitte des Landes als Notunterkunft zur Verfügung gestellt.
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