Landesgartenschau 2020 mit Starthilfe aus dem Volk

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So könnte das Konzept der Landesgartenschau umgesetzt an der Emscher aussehen. (Foto: Kipar/Emschergenossenschaft)

Die Städte Recklinghausen, Herten, Herne und Castrop-Rauxel erwägen eine gemeinsame Bewerbung zur Landesgartenschau 2020. Ein großes Projekt mit vielfältigen Chancen für die Region. Und wer hat es sich ausgedacht? Nein, nicht die Politiker oder die federführende Emschergenossenschaft. Hier gab bürgerschaftliches Engagement den Anstoß.

Bereits 2001 entwickelte eine Bürgerinitiative um den Vorsitzenden Franz-Josef Krakowiak die Idee zu einer interkommunalen Landesgartenschau. Schon damals zeigte sich die Emschergenossenschaft interessiert, doch die Zeit war noch nicht reif. 2010 löste sich die Initiative auf. Um so mehr freut sich der Recklinghäuser nun, dass die Idee endlich weiter entwickelt wurde und vielleicht schon bald umgesetzt wird. Auch dann will Krakowiak dabei sein. Gemeinsam mit Kleingärtnern aus Castrop möchte man das Projekt aktiv mitgestalten. Da soll noch einer sagen, Engagement lohnt sich nicht.

Zum Hintergrund:


Ein „Blau-Grünes-Band“ durch Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Herne und Herten - das soll die Landesgartenschau 2020 schaffen. Das gemeinsame Projekt der vier Städte unter Federführung der Emschergenossenschaft ist jetzt einen wichtigen Schritt weiter: Der Rat der Stadt Recklinghausen hat in seiner Sondersitzung am Montag, 24. August, einer gemeinsamen Bewerbung und - bei Zuschlag - der Durchführung der Landesgartenschau 2020 entlang der Emscher geschlossen zugestimmt.

Bewerbungsfrist bei der Landesregierung Nordrhein-Westfalen ist der 1. September. Es steht lediglich noch die Zustimmung der Stadt Herten aus. Hier entscheidet der Rat am Donnerstag, 27. August. Im Gegensatz zu der geschlossenen Zustimmung in den anderen Städten, wird hier Gegenwind seitens der CDU erwartet. Die Mehrheit im Rat hat allerdings die SPD inne. So stehen die Chancen gut, dass eine Bewerbung abgegeben werden kann.

Im Laufe des Oktobers wird die Landesregierung dann entscheiden, wo die Landesgartenschau 2020 stattfinden wird. Der Rat Recklinghausen sieht darin eine große Chance für die Entwicklung von Stadt und Umland.
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3 Kommentare
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Udo Surmann aus Herten | 26.08.2015 | 13:01  
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Melanie Giese aus Recklinghausen | 27.08.2015 | 10:59  
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Lutz Heinemann aus Recklinghausen | 28.09.2015 | 22:06  
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