Neue Naturschutzgebiete im Kreis Recklinghausen

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Eines der Naturschutzgebiete des Kreises Recklinghausen ist die Westruper Heide. (Foto: Kreis Recklinghausen)

Westruper Heide, Weißes Venn oder Seebucht Hoher Niemen - zahlreiche Naturschutzgebiete machen den Kreis Recklinghausen grün. Sie sind Teil des größten Landschaftsplans im Vest: Mit rund 11.320 Hektar spannt sich der Landschaftsplan von Haltern bis in die Randgebiete von Dorsten. Mit dem Plan werden 18 Naturschutzgebiete festgesetzt.

Große Bereiche des Planungsraumes werden von den Wäldern und Äckern der Hohen Mark eingenommen - daneben bestimmen vor allem die Abgrabungs- und Stauseen nördlich und östlich von Haltern am See das Landschaftsbild.
Der Plan weist Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete und Naturdenkmale aus. Naturdenkmale sind zum Beispiel besonders geschützte, alte Bäume oder besondere naturgeschichtliche Bäume wie die Hexenbuche in Lavesum.
In Landschaftsschutzgebieten gelten unter anderem besondere baurechtliche Anforderungen, Neubebauung ist in der Regel verboten.
In Naturschutzgebieten sind alle Handlungen verboten, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des geschützten Gebietes, seiner Bestandteile oder zu einer nachhaltigen Störung führen können. Viele Naturschutzgebiete, wie die Westruper Heide, sind jedoch nicht nur Rückzugsorte für Tiere und Pflanzen, sondern auch beliebte Ziele für Wanderer und Naturfreunde.
Mit Rechtskraft des Landschaftsplans Haltern gibt es jetzt 76 Naturschutzgebiete im Kreis Recklinghausen. Sie machen gut neun Prozent der Kreisfläche aus.
Weitere Informationen zum Landschaftsplan Haltern gibt es unter www.kreis-re.de/haltern .
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