A43: 120 Bäume in der Hohenhorster Heide bieten Tieren neue Heimat

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Mit zahlreichen Maßnahmen kompensiert Straßen.NRW die Auswirkungen des Baus der "Neuen A43" im Abschnitt Recklinghausen auf die Tier- und Pflanzenwelt. Einige dieser Maßnahmen wurden bereits umgesetzt, etwa in der Hohenhorster Heide bei Recklinghausen. Eine weitere Ausgleichsmaßnahme in der Hohenhorster Heide beginnt in den kommenden Tagen: Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr lässt dort ab Donnerstag, 31. August, in Kooperation mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW 120 ausgewählte Bäume in der Heide dauerhaft markieren.

Diese 120 Höhlenbäume sollen in den kommenden Jahren wichtige Funktionen für die Tierwelt in der Nähe der A43 übernehmen. So können die Gehölze künftig Fledermäusen als Fortpflanzungs- und Ruhestätten dienen. Auch Mäusebussarde sollen die Roteichen und Pappeln nutzen, um dort ihr Nest (Horst) zu errichten. Anders als der restliche Baumbestand der Hohenhorster Heide fallen die ausgewählten Bäume damit aus der forstwirtschaftlichen Nutzung. Sie werden sozusagen im positiven Sinne "sich selbst überlassen".

Damit die ausgewählten Gehölze langfristig wiedererkennbar bleiben, erhält jeder der 120 Bäume in drei Metern Höhe einen kleinen Vermessungsbolzen, an den eine Nummer - von 1 bis 120 - gehängt wird. Eine bewährte Markierungsmethode in der Forstwirtschaft, die dem Baum nicht schadet. Diese „Markierungsarbeiten“ am Stamm dauern voraussichtlich eine Woche.
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