Eintritt in die Grundschule: Der Elternratgeber 2017

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Den Elternratgeber 2017 stellten vor: Volker Hülsmann ( Fachbereichsleiter Kinder, Jugend und Familie, v.l.), Erster Beigeordneter Georg Möllers, Martin Gohrke (stellvertretender Fachbereichsleiter Schule und Sport), Anke Sarrazin (Kommunales Bildungsbüro). (Foto: Stadt Recklinghausen)

Der Eintritt in die Schule ist für viele Kindergartenkinder eine spannende neue Herausforderung: Vieles verändert sich und neue Eindrücke und Erlebnisse warten auf die Kinder. Die Umstellung stellt aber auch die Eltern vor eine neue Situation, die Fragen mit sich bringt. Informationen und Wissenswertes rund um den Schulbeginn bietet der Elternratgeber 2017 der Stadt Recklinghausen, der jetzt erschienen ist.

„Der Elternratgeber gibt auf die häufigsten Fragen der Eltern Antworten“, sagt der Erste Beigeordnete Georg Möllers. „Also, was vor Schulbeginn zu beachten ist, welche Grundschulen es überhaupt gibt und welche Termine zu beachten sind.“ So ist im Elternratgeber schon jetzt ein Überblick auf die im Herbst stattfindenden stadtweiten Informationsveranstaltungen zur Anmeldung in den Grundschulen für das Schuljahr 2017/18 zu finden. Der Ratgeber bietet auch wichtige Tipps zur Unterstützung des Kindes in die neue Phase.
Darüber hinaus sind im Elternratgeber viele weitere nützliche Informationen zu finden. „Die Fragen der Eltern gehen über die Vorbereitung auf die Schulzeit hinaus“, erläutert Anke Sarrazin vom Kommunalen Bildungsbüro und zuständig für den Elternratgeber. „So liefert der Ratgeber zur Schulzeit Antworten, beispielsweise zur Schulkleidung, zum Unterrichtsmaterial, zur gesunden Körperhaltung und Ernährung und explizit auch zum Schulweg. Wir stellen immer wieder fest, dass der Schulweg nicht mehr dazu genutzt wird, die Selbständigkeit des Kindes zu fördern oder sogar soziale Kontakte zu pflegen.“ Der Elternratgeber stellt weiterhin verschiedene Angebote wie die Musikschule oder die Stadtbücherei vor und gibt Hinweise, zum Beispiel zum Bildungs- und Teilhabepaket. „Dahinter steckt, dass Kinder aus Familien mit geringem Einkommen gefördert und unterstützt werden“, erklärt Martin Gohrke, stellvertretender Fachbereichsleiter Schule und Sport. „Wer genau Anspruch darauf hat und was gefördert wird – das steht alles im Elternratgeber.“

Individuelle Förderung: Übergangsbogen


„Um die individuelle Förderung von Beginn an gut begleiten zu können, bieten wir vor dem Anmeldegespräch in der Schule durch die jeweilige Kindertageseinrichtung ein persönliches Gespräch an und übergeben dabei auch einen sogenannten Übergangsbogen“, sagt Volker Hülsmann, Fachbereichsleiter Kinder, Jugend und Familie. In diesem Bogen, auf den im Elternratgeber hingewiesen wird, werden die besonderen Stärken und Begabungen des Kindes hervorgehoben, aber es wird auch ein Blick auf noch zu fördernde Fähigkeiten geworfen. „Bis zur Einschulung ist ja noch knapp ein Jahr Zeit, sodass die Kinder in dem einen oder anderen Bereich gefördert werden können“, erläutert Hülsmann. „Auch damit schärfen wir in Zusammenarbeit mit den Fachkräften aus Kindergarten und Schule den individuellen Blick auf das Kind – besonders in den letzten Monaten der KiTa-Zeit.“ Außerdem werden in den Gesprächen Unterstützungs- und Hilfsangebote vorgeschlagen, damit der Übergang in die Grundschule gut vorbereitet ist.

Der Elternratgeber ist an alle Kindergärten verteilt und liegt außerdem im Rathaus, im Familienbüro und im Kommunalen Bildungsbüro an der Friedrich-Ebert-Straße 40 aus. Außerdem gibt es den Elternratgeber im Internet unter www.recklinghausen.de.
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