Frau schießt sich in den Kopf

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Polizeieinsatz auf Alte Grenzstraße. Foto: Polizei
Am Samstag, 20. April, gegen 22.30 Uhr, teilte ein 45-jähriger Mann aus Recklinghausen über Notruf der Polizei mit, dass sich soeben seine 49 Jahre alte Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung in Recklinghausen, Alte Grenzstraße, erschossen hätte.

Die eingesetzten Polizeibeamten fanden in der Wohnung neben dem Ehemann die mit Kopfverletzungen schwerst verletzte Frau vor. Sie wurde nach notärztlicher Versorgung einem örtlichen Krankenhaus zugeführt.

Nach Notoperation besteht weiterhin Lebensgefahr. Rund 2,5 Stunden zuvor kam es bereits in der besagten Wohnung zu einem polizeilichen Einsatz. Über Dritte wurde die Polizei über angebliche Streitigkeiten unter den Eheleuten informiert, die aber im Rahmen dieses Einsatzes von der Ehefrau verneint wurden.

Da das Geschehen in der Wohnung nicht eindeutig feststeht, wurde zur Aufklärung des Sachverhaltes eine Mordkommission eingesetzt. In der Wohnung wurden Schusswaffen sichergestellt. Der Ehemann wurde zunächst vorläufig festgenommen. Nach erfolgter Vernehmung und erster Spurenauswertung wurde er entlassen. Die Staatsanwaltschaft Bochum erschien vor Ort.
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