Pfingststurm Ela: Aufräumarbeiten werden noch lange dauern

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(Foto: Melanie Giese)

Die Aufräumarbeiten in Recklinghausen sind nach dem schweren Pfingst-Unwetter auf einem guten Weg. Dennoch gibt es im Stadtgebiet weiterhin Gefahrenstellen – vor allem durch gebrochene Äste, die herunterfallen können.

Die Aufräumarbeiten werden weiter durch die Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR) fortgesetzt. Die gesamten Schäden konnten aufgrund der Ausmaße allerdings noch nicht abschließend erfasst werden. „Die gröbsten Gefahrenstellen haben wir inzwischen beseitigt“, sagt KSR-Betriebsleiter Uwe Schilling. „Das waren Bäume, die drohten umzustürzen. Jetzt sind wir gerade dabei, alle 33.000 Bäume im Stadtgebiet auf weitere Schäden zu prüfen. Jeden Tag erhalten wir auf diesem Weg weitere Meldungen über lose hängende Äste und mögliche Gefahrenstellen.“

Und diese werden jetzt nach und nach beseitigt. Stellen, von denen tatsächlich eine Gefahr ausgehen könnte, werden zuerst bearbeitet. Die Überprüfung aller Bäume im Stadtgebiet wird voraussichtlich noch bis zum Herbst nächsten Jahres dauern. „Es melden sich auch viele Bürger bei uns, die uns Stellen melden, an denen noch Handlungsbedarf besteht“, sagt David Sbrzesny, Bereichsleiter Grünpflege. „Wir sind dankbar für die Hinweise und gehen diesen auch umgehend nach. Gefährliche Stellen werden sofort bearbeitet, ungefährliche Situationen setzen wir auf eine Liste, die wir nach und nach abarbeiten.“ Und die Liste ist lang. Insgesamt werden die Aufräumarbeiten voraussichtlich noch zwei Jahre in Anspruch nehmen.

Aktueller Stand


Inzwischen sind alle öffentlichen Park- und Grünanlagen, Rad-, Wege- und Grünzugverbindungen, Friedhöfe, Kinderspiel- und Bolzplätze, Sportplätze sowie Anlagen rund um Denkmäler, Brunnen, Gewässer und deren Ufer und ähnliche öffentliche Einrichtungen wieder freigegeben. Einige Bereiche städtischer Anlagen sind während der Aufräumarbeiten der KSR teilweise gesperrt. Ausnahmen sind die Spielplätze Maringer Straße, Stegerwaldstraße, und Karlsbader Straße die derzeit noch voll gesperrt sind.

Für die Wälder hat der Landesbetrieb Wald und Holz NRW (Regionalforstamt Ruhrgebiet) das Betretungsverbot bis zum 12. Januar 2015 verlängert. Ausnahmen bilden hier die Waldwege der Halde Hoheward.
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