Polizei im Kreis Recklinghausen ist startklar für die EM

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Die Polizei im Kreis Recklinghausen ist für die Fußball-EM gerüstet. (Foto: Arno Bachert/pixelio.de)

"Wir freuen uns auf ein sportlich- attraktives und aus polizeilicher Sicht friedliches Sportereignis", so Einsatzleiter Tim Probst, der während der Europameisterschaft diesen Einsatz der Polizei beim Polizeipräsidium Recklinghausen leiten wird.

Neben Veranstaltungen in Dorsten, Gladbeck, Bottrop, Castrop-Rauxel und Oer-Erkenschwick wird das größte Public Viewing im Kreis wieder auf dem Rathausplatz in Recklinghausen stattfinden.
"Wir arbeiten auch hier eng mit den Veranstaltern sowie mit den Städten und allen weiteren Verantwortlichen zusammen. Dabei greifen wir auf unsere gemeinsamen Erfahrungen der WM 2014 und der Euro 2012 zurück", so Einsatzleiter Tim Probst.
Nach dem Grundsatz "friedlich feiernde Fußballfans sollen ihren Spaß haben und das Turnier genießen können" will die Polizei mit Fingerspitzengefühl und Augenmaß die zu erwartenden Situationen bewältigen. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf den zahlreichen Public-Viewing-Veranstaltungen, darüber hinaus wird die Polizei auch einen Fokus auf eventuell entstehende Autokorsos richten.

Mobile Wache


Auf die Europameisterschaft hat sich das Polizeipräsidium Recklinghausen in den vergangenen Wochen intensiv vorbereitet. Die Polizei wird an den größeren Public-Viewing-Veranstaltungen bei den relevanten Spielen präsent sein und allen Hilfe suchenden Bürgerinnen und Bürgern vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Hierzu wird durch die Polizei bei den Public-Viewing-Veranstaltungen in Dorsten
(Platz der Deutschen Einheit) bei Spielen der deutschen Nationalmannschaft und in Recklinghausen (Rathausplatz) bei Spielen der deutschen und der türkischen Nationalmannschaft jeweils eine "Mobile Wache" als zentrale Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger eingesetzt.
"Besucher der Public-Viewing-Veranstaltungen haben somit kurze Wege und feste Ansprechpartner vor Ort, sollte unsere Hilfe erforderlich sein. Wenn es notwendig ist, werden unsere Beamten konsequent einschreiten. Insbesondere, wenn es um konkrete Gefahren für Leib oder Leben geht oder Straftaten begangen werden, wird kein Auge zugedrückt", so Tim Probst.

Autokorsos sind verboten


"Das gilt im Übrigen auch gegenüber Teilnehmern von Autokorsos, da dort häufig Personen sich oder andere gefährden." Insbesondere das Sitzen auf Fahrzeugdächern oder Motorhauben und das Hinauslehnen während der Fahrt aus den Seitenfenstern kann zu schweren Unfällen führen. Auch das Schwenken von überdimensionalen Fahnen im Straßenverkehr kann anderen Verkehrsteilnehmern die Sicht nehmen und zu gefährlichen Situationen führen. Im Einzelfall kann das Verhalten dieser Personen sowohl die Untersagung der Weiterfahrt als auch eine Anzeige zur Folge haben.
Die Polizei weist zudem darauf hin, dass das Abrennen von Pyrotechnik nicht nur strafbar, sondern auch brandgefährlich ist.
"Fairplay sollte nicht nur für die Spieler auf dem Rasen, sondern auch für die Zuschauer hier zu Hause gelten. Wir appellieren daher an alle Fans, sich an die Spielregeln zu halten, so dass alle gemeinsam die Europameisterschaft genießen können", so der Appell von Einsatzleiter Tim Probst.
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