Repair-Café geht am 14. Dezember in die zweite Runde

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Konzentriert gingen die fleißigen Helfer in der Altstadtschmiede den Defekten auf den Grund. Foto: Stichting/Repair Café
Nach einem erfolgreichen Start des Repair-Cafés Anfang November wartet am 14. Dezember ein deutlich verstärktes Team darauf, den Besuchern erneut mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Am 9. November eröffnete in der Altstadtschmiede das erste Repair-Café in Recklinghausen. Es soll Alternativen zum Wegwerfen aufzeigen und hilft auch zugleich Menschen in der Nachbarschaft auf neue Art und Weise miteinander in Kontakt zu bringen. Zudem soll den jüngeren Menschen im Kreis die Erfahrungen der Älteren weitergegeben werden. „Außerdem spart eine selbstständige Reparatur Geld, ist oft ganz einfach und macht Spaß“, so Norbert Pricken-Ulrich.

Diese Idee fand in der Recklinghäuser Bevölkerung regen Anklang: Rund 80 Besuche, zahlreiche geglückte Reparaturen und viele interessante Gespräche belegen diesen Erfolg. Ohne Pause wurde zwei Stunden lang unermüdlich genäht, geschraubt, repariert und gelötet. Für das leibliche Wohl war auch gesorgt, denn im Nebenraum konnte bei Kaffee und Kuchen ein nachbarschaftlicher Austausch stattfinden, was auch gerne genutzt wurde.
Hauptsächlich gehörten die mitgebrachten „Notfälle“ zum Bereich Elektronik. Viele konnten wieder funktionstüchtig mit nach Hause genommen werden. Aber es wurden auch mehrere Fahrräder durch kleinere Reparaturen wieder verkehrssicher gemacht und durch die Hilfe der Näherinnen konnte so manches Kleidungsstück gerettet werden.

Das nächste Treffen findet am Samsatg von 14 bis 17 Uhr in der Altstadtschmiede Recklinghausen, Kellerstr.10/ Eingang Schwertfegergasse statt.

Text von Daniela Holz
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