Sturmtief Friederike: Im Kreis Recklinghausen ist der Notruf teilweise ausgefallen

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(Foto: Ch. Schell/Feuerwehr)

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Nordrhein-Westfalen amtliche Unwetterwarnungen herausgegeben. Auch Recklinghausen ist davon betroffen. Sturmtief Friederike sorgt laut des DWD bis circa 18 Uhr für orkanartige Böen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 115 km/h.

Es wird empfohlen, sich, wenn möglich, nicht im Freien aufzuhalten. Wenn Bürger doch nach draußen müssen, sollte auf herabstürzende Äste, Ziegel oder Gegenstände geachtet werden. Es sollte Abstand zu Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen gehalten werden. Wälder sollten gemieden, alle Türen und Fenster geschlossen und Gegenstände im Freien gesichert werden.
Die Innenstadt-Gymnasien (Petrinum, Hittorf, Marie-Curie, Freiherr-vom-Stein) haben die Schüler nach der zweiten Stunde (ab 9.30 Uhr) nach Hause geschickt. Andere Schulen könnten mit ähnlichen Entscheidungen nachziehen. Die Grundschulen der Stadt bleiben aus Gründen der Aufsichtspflicht geöffnet. Generell steht es Eltern jedoch frei, ihre Kinder abzuholen.
Die Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR) weisen darauf hin, dass Mülltonnen und -säcke windgeschützt abgestellt werden sollten. Müllsäcke sollten, wenn möglich, beispielsweise an Bäumen festgebunden oder an Sträucher gedrückt werden. Die Wertstoffsammelstelle der KSR bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Auch die Friedhöfe sind bis auf Weiteres für Besucher geschlossen. Bei für Freitag geplanten Bestattungen sollten Betroffene sich mit dem jeweiligen Bestatter in Verbindung setzen.
Der Tierpark Recklinghausen ist aufgrund der angespannten Wetterlage ab sofort für heute geschlossen. Aufgrund von Unfallgefahr wegen laufender Bauarbeiten bleibt auch das Südbad bis auf Weiteres geschlossen.
Die Feuerwehr Recklinghausen ist in erhöhter Einsatzbereitschaft und hat ihre „Örtliche Einsatzleitung / Stab Unwetter“ in Dienst genommen. Aktuell laufen die ersten Einsätze auf und die ehrenamtlichen Einheiten werden alarmiert. Die Einsätze werden durch die Recklinghäuser Einsatzleitung koordiniert und gesteuert.

Im gesamten Kreis Recklinghausen ist der Notruf 112 der Feuerwehr teilweise ausgefallen. Falls unter der 112 niemand zu erreichen ist, sollten Bürger den Notruf der Polizei, 110, wählen. Bei Bedarf sollten Nachbarn informiert werden. Den Bürgern wird empfohlen, Rundfunk und Fernsehen anzuschalten und sich über alle verfügbaren Medien zu informieren.
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Bruni Rentzing aus Düsseldorf | 18.01.2018 | 13:30  
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