Sturmtief Friederike: Recklinghausen ist vergleichsweise glimpflich davongekommen

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Sturmtief Friederike hat gestern große Schäden angerichtet. Im Vergleich zu anderen Städten ist Recklinghausen aber noch relativ glimpflich davongekommen. (Foto: Feuerwehr Recklinghausen)

Der Tag nach dem Unwetter: Sturmtief Friederike hat am gestrigen Donnerstag ganz Nordrhein-Westfalen in Atem gehalten. Recklinghausen ist dabei vergleichsweise glimpflich davon gekommen, das genaue Ausmaß der Schäden ist aber noch nicht überall klar.

Größere Beschädigungen im Stadtgebiet können von Bürgern über die Melde-App oder das Kontaktformular auf der städtischen Internetseite gemeldet werden.
Der Friedhof an der Halterner Straße ist weiterhin gesperrt. Die anderen Friedhöfe sind nun wieder für Besucher geöffnet, gefährdete Bereiche wurden abgesperrt und dürfen nicht betreten werden. Alle für heute und morgen (19. und 20. Januar) angemeldeten Beisetzungen finden wie geplant statt.
Die Wertstoffsammelstelle der Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR) ist wieder geöffnet, ebenso der Tierpark.
Wälder dürfen weiterhin nicht betreten werden. Dazu hat der Landesbetrieb Wald + Holz NRW ein Verbot ausgesprochen, das voraussichtlich bis zum 28. Januar gilt.
Das Südbad bleibt zunächst bis einschließlich Montag, 22. Januar, geschlossen. Dann wird über das weitere Vorgehen entschieden. Ersatzweise ist das Hallenbad Herner Straße zusätzlich am Sonntag, 21. Januar, von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr (letzter Einlass 11.45 Uhr) geöffnet.

Dank an die Einsatzkräfte

Bürgermeister Christoph Tesche und Beigeordneter Ekkehard Grunwald haben am Tag nach dem Unwetter der Feuerwehr, weiteren städtischen Mitarbeitern und der Polizei für ihre „hervorragende Einsatzbereitschaft und die vielen Hilfeleistungen im Stadtgebiet“ gedankt.
"Friederike hat erneut gezeigt, dass die Freiwillige Feuerwehr mit ihren hauptamtlichen Kräften ein unverzichtbarer Bestandteil des Sicherheitskonzeptes darstellt“, sagte Grunwald. "Die Unterstützung durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes und der Kommunalen Servicebetriebe haben einen wichtigen Anteil zu der insgesamt doch raschen Bewältigung dieses Sturmtiefs beigetragen."
Bürgermeister Tesche dankte Feuerwehr und Pressestelle, die Bürgerinnen und Bürger über die unterschiedlichen Kanäle immer sehr zeitnah über die Auswirkungen des Sturms informiert und mit wichtigen Warnhinweisen versorgt zu haben.
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