Todesschüsse auf Katzen in Recklinghausen

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Todesschüsse auf Katzen. Foto: Karin Jung/ pixelio.de
In den letzten Wochen wurden in Recklinghausen drei tote und eine schwer verletzte Katze gefunden. Auf die Tiere war mit Schrotmunition geschossen worden. Das Deutsche Tierschutzbüro hat Strafanzeige wegen Tierquälerei erstattet. Vorerst gegen unbekannt, doch der Verein hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung und gibt für Hinweise 500 Euro Belohnung.
In der letzten Woche fanden Tierfreunde in Recklinghausen-Hochlar einen schwer verletzten herrenlosen Kater. Die tierärztliche Untersuchung ergab, dass mit Schrotmunition auf das Tier geschossen worden war. Das Schrot hatte das Schultergelenk des Katers komplett zertrümmert, nur eine Amputation des Beins konnte dem Kater schließlich das Leben retten. Schon zuvor waren in der Gegend mehrere erschossene Katzen gefunden worden.
Das Deutsche Tierschutzbüro aus Köln hat jetzt Strafanzeige gegen unbekannt erstattet. Stefan Klippstein, Sprecher des Vereins, erklärt: „Wenn in einem Stadtteil drei Katzen erschossen werden und eine weitere angeschossen wird, dann ist das kein Zufall. Wir befürchten, dass hier ein Katzenhasser gezielt Jagd auf Katzen macht. Wird der Täter ermittelt und verurteilt, so drohen ihm bis zu drei Jahre Gefängnis.“
Das Tierschutzbüro bittet um Mithilfe bei der Suche nach dem Täter. „Wir sind über jeden Hinweis, auch anonym, dankbar“, so Klippstein, „unser Anliegen ist es, zu verhindern, dass noch mehr Tiere sich mit zerschossenen Knochen quälen müssen.“ Aus diesem Grund wurde eine Belohnung von 500 Euro für Hinweise ausgerufen.

Hinweise werden erbeten unter 0221-20463862.
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