Eine Geschichte mit Happy End / 16. Adventsmarkt des LVR-Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) Rees

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Theateraufführung der Reeser "Mühlenturm-Sage"
Eigentlich hat die Reeser „Mühlenturm-Sage“ ein dramatisches Ende. Doch die Theatergruppe des LVR-Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) Rees, die die Sage als Theaterstück anlässlich des diesjährigen 16. Adventsmarktes unter Leitung von Petra Reintjes aufführte, war offensichtlich der Meinung, die Welt biete schon Dramen genug. So wurde kurzerhand unter großem Beifall der zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer im Veranstaltungszelt aus dem Steggreif ein Happy End aufgeführt.

Ein ebensolches Happy End hatte auch der diesjährige Adventsmarkt für alle Beteiligten. Mit seinem alljährlichen Adventsmarkt spannte das LVR-HPZ Rees in familiärer Atmosphäre den Bogen von Ständen mit jahreszeitlich typischen Bastelarbeiten, Dekoartikeln, Handarbeiten und Kunsthandwerklichem. Darüber hinaus entführte die Irish-Folk Formation „Wild Geese“ mit einem unterhaltsamen und nicht alltäglichen musikalischen Rahmenprogramm die Zuschauer zu einem musikalischen Streifzug über die grüne Insel. Strahlende Kinderaugen traf der Nikolaus, der die Kleinen mit Süßigkeiten überraschte. Anregende Gespräche, gemütliches Beisammensein und neue Bekanntschaften bestimmten den Tag. Das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung prägte die Veranstaltung. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Rees kamen, um das vielfältige Angebot des Adventsmarktes mitzuerleben und das LVR-HPZ Rees näher kennenzulernen. Zwei Mitglieder des Sozialverbandes VdK e.V. Ortsverband Rees, einer der Kooperationspartner des LVR-HPH-Netz Niederrhein in Rees, lösten ihre Gewinne des im Sommer stattgefundenen Luftballonwettbewerbes ein.

Der Adventsmarkt sowie auch andere Veranstaltungen sollen dazu beitragen, das Heilpädagogische Zentrum und den angeschlossenen LVR-Wohnverbund Empeler Straße in Rees zu etablieren und einem größeren Kreis bekannt zu machen. Die Menschen mit einer geistigen Behinderung, die von der Einrichtung unterstützt und begleitet werden, sollen nicht außerhalb, sondern mitten in der Gemeinschaft leben. „Es geht darum, sich für die Menschen zu öffnen und so ein Miteinander zu fördern", verdeutlichte Irina Scholten, Regionalleitung Rees, Kalkar und Emmerich. „Es ist schön, wie verbunden sich die Menschen fühlen", ergänzte sie, auch mit Blick auf die zahlreichen Besucherinnen und Besucher des Kooperationspartners Sozialverband Vdk e.V. Ortsverband Rees.
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