Der olympische Gedanke

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Gern folgte die Fraktion der FDP aus Rees in der vergangenen Woche einer Einladung der Jungen Liberalen aus Mönchengladbach. Dort trafen sich die jungen Politiker in der Brauerei Hensen zu einem Dart-Tunier mit den „Verrückten Pfeilen“, um sich in deren Vereinslokal mit ihnen zu messen. Hierbei wurde natürlich auch über die Auseinadersetzungen und Debatten in der Bundes-FDP diskutiert. Im Mittelpunkt dieses Nachmittages standen jedoch die Mitglieder des neu gegründeten Dart-Vereins, rund um ihren Vorsitzenden Helmut Wagener. Ihm war es ein Anliegen, ein Angebot für ehemals Suchtkranke und Menschen mit Handicap zu schaffen, die sich über Aktivitäten wie Dart, Billard u.a. kennen lernen und austauschen können.
„Und da Dart dabei ist olympisch Disziplin zu werden, hat sich dies eben angeboten“, so Wagener. Und er möchte noch einen Schritt weiter gehen: „Natürlich ist diese Sportart schon organisiert, so ist es unser Bestreben, uns durch die einzelnen Ligen nach oben zu arbeiten. Ich aber habe das Ziel als einer der Ersten in Deutschland die Ausbildung zum Dart-Trainer zu schaffen“, so der ehemalige LKW-Fahrer, der nach nahezu fünfundzwanzig Jahren im Beruf, nach einem „Burn-Out“ erfahren musste, wie es ist, wenn nichts mehr geht.
„Ich habe viele Menschen kennen gelernt, die wieder bei Null anfangen müssen und für die es wichtig ist, aus der Isolation heraus zu kommen, sei es durch eine Erfahrung, wie ich sie machen musste oder die durch eine Behinderung ausgegrenzt werden. Als anerkannter Trainer wird es mir möglich sein, ihnen weiter zu helfen“, so Wagener. Unterstützung erfährt der junge Club durch hiesige Firmen vor Ort, die gern bereit waren mit Sachspenden den Menschen zu helfen. „Das ist die Bereitstellung dieser Räumlichkeiten, das sind die Sponsoren für unsere T-Shirts und vieles mehr“, berichtet Wagener und zeigt auf das Logo der „JULIS“ auf seinem Ärmel.
„Dies wäre durchaus ein Model, dass wir uns für Rees auch vorstellen könnten“ erklärte Erhard Winkler nach den anregenden Gesprächen, an diesem Nachmittag. „Sicherlich sind wir in Rees schon gut aufgestellt, was die Belange von Menschen mit Handicap angeht, doch ist die enge, unbürokratische Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft vor Ort immer ein aktuelles Thema für uns gewesen. Und wer weiß, vielleicht können wir ja schon im nächsten Jahr den ersten Deutschen Trainer für Dart nach Rees einladen?“

Autor:

Frank Apfel aus Rees

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