Lecker gekocht

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In der Küche im katholischen Jugendheim Haldern wurde eifrig und lecker gekocht. Fotos: Jörg Terbrüggen

Viel mehr hätten sich in der kleinen Küche im katholischen Jugendheim in Haldern auch nicht bewegen können. Denn wenn die Kochtöpfe Dampf abließen und das Essen zubereitet wurde, war es ganz schön eng.

Den Teilnehmern des Kochkurses, den die KAB St. Georg in Haldern angeboten hatte, machte das allerdings wenig aus. Man wusste sich zu behelfen und teilte die Arbeiten auf. An fünf Abenden trafen sich Männer und Frauen, um vielleicht ihrem neuen gemeinsamen Hobby zu frönen. „Kulinarisch wertvoll“ hieß der Kurs, den Bildungsreferentin Hildegard Telaak leitete. Sie kümmerte sich auch um die jeweiligen Zutaten, kaufte ein und legte die Rezepte vor, die dann innerhalb von einer Stunde zubereitet werden mussten.
Essen als Weiterbildung, da sprangen einige ins Boot, um mit gutem Gewissen am Ende auch genießen zu können. Beim ersten Abend war die Suppe ein Schwerpunkt. Ob Spargel- oder Spinatsuppe, alles wurde verköstigt. Schnitzelparade hieß es dann am zweiten Abend, um Salate ging es in der dritten Runde. Natürlich durfte auch der Fisch nicht fehlen.
Zuletzt stand dann Pesto Pesto auf dem Speiseplan. Es gab grüne Bohnen, Blumenkohl, Rindfleisch und Kartoffelbällchen. Doch neben dem schmackhaften Essen erfuhren die zehn Teilnehmer auch noch etwas darüber, wie man frische Lebensmittel erkennt und wie man preiswert einkaufen kann. Für Ewald Krebbing war es der erste Kochkurs. Er hatte daran so viel Freude, dass er an Fronleichnam gleich einen Teil der Familie - immerhin neun Personen - bekocht hat.
Wahrscheinlich wird es im nächsten jahr einen Nachfolgekurs geben, bei dem alle Teilnehmer sofort wieder an den Kochtöpfen und Pfannen stehen würden.
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