Casi´s Musikecke: Phoenix West- ein außergewöhnliches Projekt.

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Ruhrpott live: die Jungs von Phoenix West (Foto: mit freundlicher Genehmigung durch Heimat-PR)
Phoenix West...da kommt was auf uns zu. Ich finde, ein ganz ungewöhnliches, aber großes Stück Heimat.

Denn wenn Grönemeyer sagt, „Bochum hat einen Pulsschlag aus Stahl“ – hier ist er. Was das Bochumer Original über seine Heimatstadt sagt – das trifft auf die Männer hinter Phoenix West zu.

Phoenix West ist das neue Musikprojekt von vier Jungs mit tiefen, kraftvollen Stimmen. Und unter ihrer harten Schale schlägt bei jedem von ihnen ein hämmerndes Herz.
Die Magie des „Potts“ hat auf die Vier ausgestrahlt – deshalb singen sie auch über ihre Herzensheimat, die Region zwischen Rhein und Ruhr und über all die Dinge, die die Menschen dort bewegen.

Phoenix West erzählen balladenhafte Geschichten – schnörkellos, bewegend, ohne Umwege: Einfach direkt ins Herz. Ihre Themen sind die, die man tagtäglich draußen auf der Straße hört – Arbeit, Familie, Freundschaft und Zusammenhalt.
Phoenix West, das ist nicht einfach nur Musik. Hymnische Refrains mit brachialer,
klassischer Orchestrierung wechseln sich ab mit leisen intimen Tönen und machen ihre Lieder zu einem musikalischen Erlebnis, das es so vorher noch nicht gegeben hat.

Phoenix West: Herzblut aussm Pott


Die Vier stehen für klare Werte. Sie sind bodenständig, ehrlich, sozialkritisch, und volksnah. Dabei lassen sie auch die Schattenseiten des Lebens nicht aus und erzählen, welche Rolle Aggressionen, Alkohol und Sucht im Leben spielen können.

Der Sänger Chris Dunker ist gebürtiger Dortmunder. Sein Großvater malochte auf der Zeche und viele Geschichten von damals wurden zuhause erzählt. Schon lange brannte in Chris die Idee, eine Band zu gründen, die sich mit Themen aus dieser Arbeiterwelt beschäftigt. So wie der Pott nach wie vor seine Faszination aussendet, so traf diese Anziehungskraft auch den Wiener Martin Krieger. Sein Großvater betrieb einst einen Kohlehandel, in dem er als Kind tüchtig mithalf. Kein Wunder also, dass er Feuer und Flamme für diese Idee war.

Chris Dunker ahnte nun, dass die Zeit reif ist, seine Idee in die Tat umzusetzen. Er
trommelte seinen Musiker-Kollegen Steffen Eckert herbei, der als Liedschreiber und Sänger durch die Lande zog. Auf der Suche nach einem weiteren Sänger entdeckten die Drei dann den aus Wesel stammenden Phil Ohleyer. Als alter „Pottler“ konnte er sich sofort für diese Idee begeistern und stieg mit ein.
Wenn man über Stahl, Kohle und harte Arbeit singt, dann – so der Dortmunder Chris Dunker - liegt es auf der Hand, sich nach einem traditionsreichen Standort für Hochöfen zu benennen: Nach der über 150 Jahre alten, mittlerweile stillgelegten Dortmunder Anlage Phoenix West, deren „Hochofen 6“ unter anderem von Chris’ Großvater gebaut wurde. So wird das bedeutende Stahlwerk nicht vergessen und durch die Musik der Vier und ihren Namen zu neuem Leben erweckt.

Ein Musikprojekt, dass Spaß macht. Anders eben. Ganz so wie die Menschen im Pott! VÖ: 8.4.16
6
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