Das Kulturbüro Rheinberg hatte zu einem Familienkonzert in die Stadthalle eingeladen, ...

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  Rheinberg: Stadthalle |

... und Hunderte von Kindern kamen mit ihren Eltern zu einer tollen Bühnenshow.

Die Leiterin des Kulturbüros der Stadt Rheinberg Frau Vera Thuleweit muss "einen guten Riecher gehabt haben", als sie die Kinderbuchautorin Heidi Leenen aus Geldern zu einer musikalischen Präsentation ihres schön bebilderten Buches " Der Elefantenpups" in die Stadthalle einlud.

Ruckzuck war das Konzert ausverkauft, und am Sonntag warteten viele junge Familien ab halb vier geduldig auf Einlass.

Frau Leenen hatte nicht nur die "Duisburger Philharmoniker" unter der Leitung von Dirigentin Cecilia Castagneto zur musikalischen Untermalung des durch den brillanten Sprechers Rainer Niersmann vorgetragenen Buches mitgebracht, nein, im Foyer wurde ein sehr ansprechendes Rahmenprogramm zu Gunsten der KNISTERschool in Indien geboten, und der berühmte Autor, der die überaus beliebte "Hexe Lilli"-Buchreihe geschrieben hat, signierte seine Bücher ganz persönlich, und dazu mit kunstvollem Beiwerk.

Er selbst hatte 100 Bücher und CDs für eine Tombola zur Verfügung gestellt, die die Kinder begeistert in Empfang nahmen, es wurden aber auch Elefantenplätzchen, die die Jungen und Mädchen des Kindergarten Rodenbusch in Geldern gebacken hatten, verkauft. Zum Verkauf angeboten wurden auch Freundschaftsbändchen und Filzringe, die Kinder in der Stadtbibliothek an einem Nachmittag und SchülerInnen im Rahmen des "Offenen Ganztags" in der Orsoyer Grundschule an verschiedenen Nachmittagen angefertigt hatten, angeboten.

Die zwölf Orsoyer Kinder, die nach Unterrichtsschluss in der "Oase" betreut werden, müssen viele Tage mit großem Spaß bei der Sache gewesen sein, nicht nur als sie die Plätzchen gebacken haben, sondern auch, als sie die Tänze und Lieder einstudiert haben.

Beim Gute-Laune-Reggae, beim "Freundelied", beim "Löwen-Jazz", besonders beim "Heimweh-Blues" und nicht zuletzt beim "Schnatterenten-Marsch" wussten sie ihre Zuschauer voll in ihren Bann zu ziehen. So richtig laut und lebhaft wurde es, als der Sprecher und Sänger alle Kinder - auch die aus dem Publikum - einlud, eine Polonäse durch die Gänge des Stadttheaters zu machen.

Schnell fanden die Kinder aber wieder zu ihren Müttern und / oder Väter zurück, bevor zum großen Finale nicht nur "Knister", Frau Leenen und die zwölf Oase-Kinder, sondern auch der Sparkkassendirektor und Frau Thuleweit das "Freundelied" auf der Bühne "performten".

Ja, Freunde zu haben, ist ganz wichtig. Da waren sich alle Kinder einig, und der Song, so wie er vorgetragen wurde, ließ die Gefühle erahnen, die eine Freundschaft ausmachen.

Wie wertvoll eine Freundschaft sein kann, brachte "Knister" in seiner kurzen Abschlussrede zum Ausdruck.

Hätte er bei Filmarbeiten zu einem seiner Hexe Lilli-Bücher in Indien nicht bemerkt, dass es dort viele Kinder gibt, denen der Zugang zur Bildung auf Grund fehlender Schulen verwehrt geblieben ist, hätte er seine freundschaftliche Zusage für den Aufbau einer Schule zu sorgen, bestimmt nicht gemacht.

Mittlerweile besuchen 140 Kinder "seine" Schule, sie müssen jedoch weite und gefährliche Wege in Kauf nehmen.

"Knisters" Traum ist es, dort auch ein Internat zu errichten. Die gut 1.000 Euro, die an dem Nachmittag eingenommen wurden, sind natürlich nur ein "Tropfen auf dem heißen Stein". Die Sparkasse am Niederrhein hat im Übrigen in großzügiger Weise zu diesem hohen Betrag beigetragen.

Bleiben am Ende nur noch die Fragen, woher "Knister" und Frau Leenen sich kennen und welche Absicht Frau Leenen mit der Begleitung ihres Buchtextes durch ein Konzert mit klassischer Musik verfolgt.

Bekanntschaft haben die beiden Kinderbuchautoren geschlossen, als Frau Leenen "Knister" einlud die CD zum 1. Elefantenpups-Band einzusprechen, und Ziel des Buches mitsamt dem Konzert ist es, "die Fragen unserer Zeit, in diesem Fall sind es Freundschaft und Integration, augenzwinkernd in die Hand zu nehmen und zu zeigen, dass Musik Menschen und Tiere, die auf unterschiedlichen Kontinenten beheimatet sind, verbinden kann."

Und jetzt kommt die Pandabärin Mei Yue, die aus China kommend in einem deutschen Zoo untergebracht werden soll, ins Spiel. Zunächst fühlt sie sich sehr einsam, doch nach und nach gelingt es den Zootieren, die junge asiatische Pandadame für ihre Musik und ihr Konzert zu begeistern.

Wenn ich jetzt Ihr / euer Interesse für dieses schöne Kinderbuch geweckt haben sollte, würde mich das im Sinne aller Beteiligten freuen.


Mit lieben Grüßen und herzlichem Dank für Ihr / euer Interesse an diesem Beitrag
Ihre / eure Lokalredakteurin
Hildegard van Hüüt
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2 Kommentare
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Karl-Heinz Hohmann aus Unna | 19.01.2015 | 05:59  
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Peter Gerber aus Menden (Sauerland) | 20.01.2015 | 20:11  
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