Die Leiden eines Karnevalisten: platte Füße und dicker Kopf!

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da ging et mir noch gut! - meine Frau Kathrin und ich bei der Startaufstellung in Ossenberg. (Foto: Gisela Weißkopf, NRZ (mit freundlicher Genehmigung))
Rheinberg: Straßen in Ossenberg | Helau, liebe Jecken aus Nah und Fern, aus Rheinberg und Moers, Arnsberg und Essen.

Man, tun mir die Füße weh. Und son bisken auch der Kopp.
Zwei Züge in zwei Tagen, da läufst du dir echt so einige Kilometerchen zusammen.

Gestern 11.11 Uhr in Ossenberg. Et jet loss! Der Zug setzt sich in Bewegung. Und mit dem Zug natürlich auch die Füße der Karnevalisten, u.a. meine Füße.
Zu diesem Zeitpunkt noch grazil und unheimlich schön, wie ich fand. Wie gesagt, zu diesem Zeitpunkt!
Soweit die Füße tragen, heißt es ja, aber nach einem Dreiviertel der Strecke wollten meine Füße irgendwie nicht mehr! Hörte sie immer rufen: "Aufhören, geh runter, mach dich lang. Brauchen Entspannung!" Aber ich bin ja kein Weichei! Also gings weiter. Bis zum bitteren Ende.
Und dieses bittere Ende kam allerdings erst nach gut 6 (!) Stunden und mehreren Kilometern auf uns zu. Glaub wirklich man hat meine Füße bereits aus mehreren Kilometern Distanz erkannt - am Qualm! Waren sie gerade noch grazil und schön, erinnerten sie mich nun irgendwie an holländische Klompen. Glaube in diesen 6 Stunden hat sich meine Schuhgröße mal eben von 42 auf 48,5 vergrössert.
Mir ist bestimmt der ganze Ouzo, den ich getrunken habe, in die Füße gelaufen, kam es mir irgendwie in den Sinn.

Heute dann das gleiche Spielchen: der Rosenmontagszug in Rheinberg, meiner Heimatstadt. Wieder lief ich neben unserem Motivwagen her, als "Wagenengel" - so nennt man die Helfer, die unsere Karnevalswagen absichern. Nicht ganz so tänzelnd wie gestern, denn wieder qualmten meine Füße. Speedy Gonzalez is nix dagegen.

Heute Abend aber kann ich beruhigt sagen, dass ich mir alle Mühe gegeben habe an diesem Wochenende ein paar Kilo abzunehmen. So viel und so weit bin ich ewig nicht mehr gelaufen. Also: rauf auf die Waage - und???
2 Kilo zugenommen (!) - man, o, man. Marathon gemacht und zugenommen!An den 15-20 Frikadellen, Würstchen, Krapfen, Suppen und Schnäpskes kann et doch wohl nicht gelegen haben, oder? Die sind in Ossenberg ein absolutes "Muß". Fragt Chris und Maria, die waren da.

Die kleinen Kurzen wohl auch der Grund warum ich nicht wirklich weiß, ob mir min Kopp oder meine grazilen Füße heute mehr weh tun...

Ja, ja, die Leiden eines Karnevalisten...aber schön war es doch!

So schön, dass ich in zwei Jahren mit Sicherheit wieder dabei bin!

In diesem Sinne: Füßchen HELAU - Au!!!


Schaut euch auch Chris` Beitrag zu unserem Karnevalumzug an, ihm und Maria tun bestimmt auch die Füße weh: http://www.lokalkompass.de/rheinberg/kultur/qossen...
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9 Kommentare
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Siggi Becker aus Langenfeld (Rheinland) | 07.03.2011 | 20:43  
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Ronald Frank aus Arnsberg | 07.03.2011 | 21:26  
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Luzie Schröter aus Fröndenberg/Ruhr | 08.03.2011 | 10:13  
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Carsten Kämmerer aus Rheinberg | 08.03.2011 | 14:04  
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Luzie Schröter aus Fröndenberg/Ruhr | 08.03.2011 | 14:30  
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Maria Brandt aus Wesel | 08.03.2011 | 17:25  
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Carsten Kämmerer aus Rheinberg | 08.03.2011 | 18:34  
13.319
Hans-Martin Scheibner aus Xanten | 09.03.2011 | 11:15  
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Luzie Schröter aus Fröndenberg/Ruhr | 09.03.2011 | 13:56  
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