Grün allein reicht nicht - Ein Nachmittag auf dem Hasenpfad

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SPD-Bürgermeisterkandidatin Rosemarie Kaltenbach war mit Karl-Heinz Gaßling und vielen Rheinbergerinnen und Rheinbergern auf dem Hasenpfad unterwegs.
Rheinberg-Eversael. Grün allein reicht nicht. Wenn ein solcher Satz bei einer Wahlkampfveranstaltung gesagt wird, dann dürfte den meisten Menschen klar sein, was damit gemeint ist. Von wegen. Zwar befindet sich Rosemarie Kaltenbach zurzeit im Wahlkampf, aber als die SPD-Bürgermeisterkandidatin zu einer Entdeckungsreise auf den Hasenpfad nach Eversael eingeladen hatte, ging es nicht um Politik, sondern um Natur, um das, was auf dem Naturlehrpfad kreucht und fleucht. Für die fachkundige Leitung der gut besuchten Exkursion war Karl-Heinz Gaßling zuständig, der weit über die Grenzen Rheinbergs hinaus bekannte Ornithologe. Und wenn er sagt, dass Grün allein nicht reicht, dann weiß wirklich jeder, was gemeint ist. Es geht um Natur, um Tiere und darum, sich für bedrohte Welten und Lebewesen einzusetzen. Denn Grün allein, sagt Gaßling, reiche wirklich nicht, um Tieren einen Lebensraum zu bieten. Viele einheimische Pflanzen und Tierarten seien in ihrer Existenz zunehmend gefährdet, unter anderem durch den Vormarsch der Exoten in Gärten und auf Flächen. Rechts und links des Hasenpfades wiederum gibt es viele Bereiche, in denen sich Tiere noch wohlfühlen können, in denen sie genug Nahrung finden. Die großen und kleinen Teilnehmer der Exkursion erfuhren viel Spannendes aus Flora und Fauna. Zum Beispiel, dass der Vogelgesang durchaus der Revierverteidigung dient, dass der idyllische See am Hasenpfad durch den Bergbau entstanden ist, das Gelände ist abgesackt und steht seitdem unter Wasser und vieles mehr. Fast zwei Stunden dauerte der Rundgang, anschließend konnten sich alle mit Kaffee und Kuchen rund um die Mühle von Familie Nienhaus stärken.
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