Liebe Natur- und Gartenfreunde: Invasion aus Asien - und wir haben keine Chance - und jetzt kommt auch noch ein Samurai ins Spiel

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Man registriert ihre Einwanderung zunächst nicht. Unbemerkt passieren sie unsere Grenzen, bei Tag genauso wie bei Nacht. Kein Grenzbeamter kann sie aufhalten.

Und kaum bei uns, beginnt ihr Zersetzungswerk. Und dabei vermehren sie sich auf Kosten der Einheimischen. Diese werden immer mehr zurückgedrängt. Den Invasoren stellt sich kein Feind entgegen. Sie haben leichtes Spiel und krempeln die Zustände bei uns um.

Und erst in dem Moment, da die Folgen nicht mehr wegzudiskutieren sind, gerät ins Bewusstsein der Deutschen, dass da neue Kräfte am Werk sind, die man kaum mehr in den Griff bekommt.

Die Rede ist von Kleinstgetier aller Art, das über Warentransporte hier bei uns eine neue Heimat gefunden hat, die es sich auch nicht mehr nehmen lässt. Asiatische Mückenarten, asiatische Marienkäfer, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Und zur Zeit schlagen die Samurai-Raupen zu, der Biologe spricht vom Buchsbaumzünsler. Ohne natürliche Feinde schlagen sie erbarmungslos und ohne jegliche Gnade auf unseren Friedhöfen und in unseren Gärten zu. Vor wenigen Wochen, als ich am Grab nach dem Rechten schaute, war noch alles in Ordnung. Der Buchsbaum saftig grün. Doch als ich gestern Blumen zum Grab brachte, stachen sie mir sofort ins Auge, die braunen Flecken auf dem Buchsbaumteppich, der das halbe Grab ausmacht. An den verschiedensten Stellen nur noch tote Reste der Blätter.
Ich überlege, ob ich zur chemischen Keule greifen muss, bevor die Buchsbaumzeit auf dem Grab der Vergangenheit angehört.

Interessant wäre es zu hören, welche Erfahrungen die LK-Community mit unseren verschiedenen asiatisch-stämmigen Neuzugängen gemacht hat.
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1 Kommentar
Jens Steinmann aus Herne | 22.08.2016 | 12:41  
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