Arbeiterschaft des Ruhrgebiets - quo vadis? Oder: Aus LINKS wird RECHTS?

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Traditionell befinden sich die Hochburgen der SPD im Ruhrgebiet. In manchen Ruhrgebietsstädten, so der Volksmund, hätte in der Vergangenheit für die SPD ein Besenstiel kandidieren können - er wäre gewählt worden. Die Arbeiterschaft sah sich fast unerschütterlich der Sozialdemokratie verbunden, sie wählte rot und damit links.

Spricht man heute allerdings mit Menschen aus der Arbeiterschaft, die man vor nicht allzu langer Zeit noch blind als rot ergeben hätte bezeichnen können, so hört man von ihnen immer häufiger ziemlich rechte Töne, die sich nahtlos in flüchtlingsfeindliche Stammtischparolen einreihen nach dem Motto: Denen wird alles in den Hintern gesteckt, und uns vergisst man.

Ich befürchte, diese Arbeiter laufen inzwischen von der SPD zur AfD über. Dabei übersehen sie, dass diese rechte Partei ihre Interessen erst recht nicht vertreten wird, sollte sie einmal wirkliche Verantwortung übernehmen. Aber dann wird es zu spät sein.
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2 Kommentare
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Imke Schüring aus Wesel | 15.05.2016 | 01:14  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 22.05.2016 | 22:43  
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