Katharina und Nina wollen das Underberg-Freibad retten!

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Katharina (li) und ihre Freundin Nina sammeln Unterschriften für den Erhalt des Freibades in Rheinberg...
 
eine tolle Aktion
Rheinberg: Underberg-Freibad | Als Bürgermeister Hans-Theo Mennicken im Mai bekanntgab, wie das Haushaltsloch der Stadt zu stopfen sei, stand auch eine Schließung des beliebten Underberg-Freibades im Raum. Der Stadtrat wird sich nun in seiner Sitzung auch mit diesem Thema auseinandersetzen müssen.

Viele schüttelten mit dem Kopf, doch zwei junge Frauen aus Rheinberg wurden aktiv: Katharina Wachs (18) und ihre Freundin Nina Kalinowski (19). Die beiden Schülerinnen, die mit dem Freibad ihre ganze Kindheit und den Sportunterricht verbinden, wollen die verkürzten Öffnungszeiten und die eventuelle Schließung nicht tatenlos hinnehmen.

"Wir haben uns erkundigt, wie man so eine Unterschriftenaktion am besten organisiert und durchführt", so Nina. Und dann wäre auch alles ganz schnell gegangen: Unterschriftenlisten wurden gedruckt und zuerst in Rheinberger Betrieben und Schulen ausgelegt. "In vielen Geschäften, Apotheken, Schulen und sogar bei Amazon gehen unsere Listen rum", berichtet Katharina nicht ganz ohne Stolz.


Listen liegen überall aus

Mittlerweile können Rheinberger und Freunde des Bades tatsächlich in allen Ortsteilen der Berkastadt unterschreiben. Wo genau wird immer wieder in der Presse bekanntgegeben und auf der eigens eingerichteten Facebook-Seite "Rettet das Underberg-Freibad" genannt. "Rund 1700 Likes hat die Seite bereits", so Nina.

https://www.facebook.com/pages/Rettet-das-Underber...

Listen mit etwa 1000 Unterschriften befinden sich auch schon bei der 19-jährigen Abiturientin zuhause. "Wir hatten uns zuerst 1000 Unterschriften zum Ziel gesetzt, aber nun sind wir mutig und sagen es werden bestimmt 2000", ergänzt Katharina mit einem Lachen.

Die beiden sympathischen Frauen hoffen auf jede Menge weiterer Unterschriften. Die Listen liegen noch bis zum 17.Juni aus. Ende des Monats sollen dann bei einem Termin mit Bürgermeister Mennicken, die Listen übergeben werden. "Viele Freunde aus den anderen Ortsteilen helfen uns tatkräftig, tauschen ausgefüllte Listen aus und überprüfen, dass keine doppelten Unterschriften getätigt wurden", lässt Katharina weiter wissen.

Was die Zwei als Resultat aus ihrer Aktion erwarten, stellen sie ganz klar in den Raum: "Das Erhalten des Rheinberger Freibades, auch für künftige Generationen!". Als Nahziel wäre es toll, wenn die Öffnungszeiten doch wieder in die Vormittagsstunden ausgeweitet würden, damit auch ältere Menschen oder Mütter, dem Mittagstrubel entgehen könnten.

Wer eine Unterschrift leisten möchte kann dies u.a. an folgenden Stellen tun:

in Rheinberg: am Amplonius-Gymnasium, bei Lotto Lorkowski, Gelderstr., bei der Buchhandlung Schiffer, Fischmarkt, in der Einhorn-Apotheke, Gelderstr. und der Römerapotheke, Römerstr., am Kiosk im Freibad

in Ossenberg: bei "Schlamutzel" und Familie Kämmerer, Berkastr.

in Borth: im EDEKA-Markt

in Orsoy: im EDEKA-Markt, beim Friseur Hillebrands, in der Lotto-Annahmestelle, Café Hagemann

in Budberg: Lotto-Annahmestelle, Kindergarten St.Marien, Post

in Vierbaum: Gaststätte "Schwarzer Adler"

in Millingen: Calpam-Tankstelle, Bäckerei Kohlhaas

in Alpen: in der Sparkasse

in Moers: im Mercator-Berufskolleg, Landbäckerei Ossenberg, Eick-Ost

Wir wünschen den beiden viel Erfolg mit ihrer Aktion! Und nun, liebe Freunde des Underberg-Freibades: auf zur Unterschrift!!!
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2 Kommentare
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Dagmar Drexler aus Wesel | 10.06.2013 | 18:10  
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Christian Tiemeßen aus Emmerich am Rhein | 12.06.2013 | 17:31  
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