Herren 4 gewinnen mit einem überzeugenden Auftritt in Rheinberg

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Rheinberg: Grote Gert | Vor dem Auswärtsspiel bei der Drittvertretung des TuS Rheinberg war die Ausgangsposition der Basketballer der BG Duisburg-West nicht unbedingt optimal, da man auf vier gute Spieler verzichten mussten. Doch das, was dann die acht Spieler in Rheinberg ablieferten, war allerste Sahne.

Von der ersten Minute an verteidigte man intensiv und gab den gefürchteten distanzschützen der Gastgeber kaum gute Wurfgelegenheiten, so dass der erste erfolgreiche Wurf den Rheinbergern erst in der siebten Minute gelang. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Westler aber schon mit 0:14 eine deutliche Führung herausgespielt, wobei insbesondere Walon Shabani in seinem dritten Spiel für die BG regelrecht on fire war, hatte er allein 10 Punkte, dabei zwei Dreier zur Führung beigetragen. Da er bis zum Viertelende noch einen weiteren Dreier folgen ließ, gingen die BGler mit einer beruhigenden 3:20 Führung in die erste Viertelpause.

Das zweite Viertel begann quasi, wie das erste endete: mit einem erfolgreichen Dreier von Walon Shabani und die Duisburger konnen die Führung bis zur 14. Minute auf 6:27 ausbauen. Dass die Rheinberger nicht gewillt waren, das Spiel nun kampflos abzuschenken, offenbarten die nächsten Minuten. Da die Westler nicht mehr ganz so konzentriert verteidigten, konnte der Rheinberger Hörenbaum seine Dreier Zwei und Drei hintereinander versenken und den Rückstand auf 16:27 verkürzen; ein Weckruf an die zahlreichen Rheinberger Fans in der kleinen Halle, die nun lautstark versuchten, ihre Mannschaft weiter zu puschen. Dass die Rechnung der Gastgeber nicht aufging, lag vor allem an den beiden BG-Oldies Sven Pauls und noch mehr an Udo Joosten, die mehrere Fastbreaks der TuSler unterbanden und gleichzeitig Ruhe in das eigene Spiel brachten, so dass der Vorsprung bis zur Halbzeitpause wieder auf 16:34 ausgebaut werden konnte.

Mit Beginn des dritten Viertels versuchten die Rheinberger nun mit einer Ganzfeldpresse das Spiel zu kippen. Allerdings ging dieser Plan, abgesehen von einem kurzen 6:0-Lauf Mitte des Viertels, nicht auf. Zu sehr dominierten die Duisburger den eigenen Korb, ließ durch die beiden Oldies, aber auch durch Tobias Jansen oder Deha Özay kaum gegnerische Rebounds zu und brachten den Ball anschließend sicher ins Vorfeld. So wuchs der Vorsprung Punkt um Punkt an. Die endgültige Vorentscheidung zugunsten der Westler gab es dann in den Schlussminuten des Viertels, als man nach Ballgewinn dreimal in Folge die aufgerückte Defense der Gastgeber regelrecht überlief und mit einem 0:6-Lauf auf 32:56 davonzog.

Der Widerstand der Gastgeber war damit endgültig gebrochen, so dass Coach Andreas Rimpler im Schlussviertel auch den drei Bankspielern mehr Spielzeit einräumen konnten, die dies mit ebenfalls guter Defense- wie auch Offensearbeit dankten. Der 41:75-Endstand spiegelte am Ende auch die tatsächlichen Kräfteverhältnisse auf dem Feld wieder, so dass auch die zahlreichen Rheinberger Fans dem stärksten Westler Udo Joosten bei dessen Auswechslung mit großem Beifall Respekt zollten.

Coach Andreas Rimpler strahlte nach dem Schlusspfiff über aller Maßen. "Sicherlch gibt es den einen oder anderen Kritikpunkt; wurden etwa die Dreierschützen der Gastgeber nicht konequent verteidigt oder wurde in der einen oder anderen Situation die Möglichkeit vertan, mit einer schnellen Transison einfache Punkte zu erzielen. Aber das wäre jetzt Jammern auf hohem Niveau. Die Mannschaf hat über weite Strecken erstklassig verteidigt, hat nahezu kaum Fastbreaks zugelassen, geschweige denn einfache Punkte der Gegner. 14 Korberfolge der Gegner in 40 Minuten sprechen da eine klare Sprache. Und in der Offense wurde die Zeit überwiegend clever ausgespielt, immer wieder lief der Ball gut durch die eigenen Reihen und wurden meistens gute Entscheidungen getroffen. Und auch wenn es sich verbietet, Spieler hervorzuheben: Walon Shabani hat mit seinen Körben im ersten Viertel maßgeblich die Weichen gestellt und Udo "The Brain" Joosten hat das Spiel sowohl in der Defense als auch in der Offense entscheidend geleitet."

Es spielten:
Walon Shabani (20 Punkte/4 Dreier), Deha Özay (19/1), Sven Pauls (16), Tobias Jansen (9), Luca Heckt (4), Udo Joosten (3/1), Sameh Hamad (3), Julian Graßhoff-Frias (1)
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