Bilder für den Frieden

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Adib Khalil spricht mit zwei Besucherinnen der Ausstellungs-Eröffnung über seine Bilder. (Foto: privat)

Schermbeck. Der syrische Künstler Adib Khalil stellt im Obergeschoss des Cafés Lühlerheide am dem Gelände der Stiftung Lühlerheim rund 40 Bilder aus. "Bilder für dem Frieden" hat der studierte Agrar-Ökonom seine Schau genannt.

Khalil, der auch ein Kunststudium an der Universität von Hama absolviert hat, hat ab 1982 regelmäßig in seiner Heimat ausgestellt. Mehrere Jahres musste er wegen des Krieges in Syrien und der Flucht seine kreative Arbeit ruhen lassen. Erst nach der Flucht und seiner Ankunft in Deutschland hat er wieder angefangen zu malen. Mangels anderer Materilien hat er sich dabei zunächst mit Filzstiften und Kreide beholfen. Feldsteine hat er damit bemalt und gestaltet. Einige Exemplare sind auch in der aktuellen Ausstellung zu sehen. Einige Portraits habe er mit Kaffee gemalt, erzählte er bei der Ausstellungs-Eröffnung.

Jugendliche waren sehr beeindruckt

Khalil, der am linken Niederrhein lebt, kam dort mit Jugendlichen aus dem evangelischen Kirchenkreis Wesel in Kontakt. Eine Malaktion ist daraus entstanden. "Die Jugendlichen waren sehr beeindruckt", sagte Patrick Bönki, Jugendleiter der Schermbecker St. Georgs-Gemeinde, über deren Gespräche mit dem geflüchteten Syrer. Mit Michaela Leyendecker, Jugendreferentin des Kirchenkreises, entstand die Idee zu der Ausstellung. Theo Lemken, Geschäftsführer der Stiftung Lühlerheim, sagte Unterstützung zu.

Bilder zeigen Heimat und die Flucht

Die gezeigten Bilder sind in den Jahren 2015 und 2016 entstanden. Inhaltlich geht es um Khalils syrische Heimat, aber auch um die schreckliche Flucht über das Mittelmeer. Die Ablehnung des Krieges wird in der Schau sehr deutlich.
ÖffnungszeitenAdib : Die rund 40 Arbeiten sind bis zum 6. August jeweils samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr im Café Lühlerheide zu sehen.
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