Firma Wilskamp & Terhardt für die Unterstützung des Ehrenamtes geehrt

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Helmut auf der Springe, Marlies Wilskamp, Marco Kantzner, Dirk und Thorsten Terhardt, Bürgermeister Mike Rexforth und Wehrführer Gregor Sebastian.
Schermbeck: Wilskamp & Terhardt |

Die Firma Wilskamp und Terhardt ist dafür ausgezeichnet worden, dass Mitarbeiter und Feuerwehrmann Marco Kantzner während der Arbeitszeit zum Einsatz fahren kann.

Bürgermeister Mike Rexforth, Amtsleiterin Irmgard Schwenk, Wehrführer Gregor Sebastian und Helmut auf der Springe vom Feuerwehr-Förderverein überreichten die Urkunde und einen Blumenstrauß als Dankeschön. Über die Blumen freute sich Marlies Wilskamp. Die Urkunde werde „einen besonderen Platz finden“, versprachen die Geschäftsführer Dirk und Thorsten Terhardt. Marco Kantzner ist Oberfeuerwehrmann im Löschzug Schermbeck. „Er ist schnell weg und auch schnell wieder da“, lobten die Chefs seine Einsätze.

Der Bürgermeister dankte für das Engagement der Firma. Dieses ermögliche es der Gemeinde, „auf eine Berufsfeuerwehr zu verzichten“. Das ehrenamtliche Engagement zu ermöglichen sei „keine Selbstverständlichkeit“, ergänzte er. Feuerwehr-Chef Sebastian erklärte, er sei bemüht, die Wehrleute, die im Einsatz am Arbeitsplatz fehlen, so schnell wie möglich wieder zurück zu schicken. Das gelinge nicht immer.

Zwei bis dreimal im Monat, so Kantzner, rücke er während der Arbeitszeit aus. Ein bis zwei Stunden dauerten die Einsätze oft, erklärte der 45-Jährige, der als Karosseriemechaniker bei Wilkskamp und Terhardt arbeitet. Dass Kantzner sich ehrenamtlich bei der Wehr einsetzt, „hat bei der Einstellung geholfen“, betonte Thorsten Terhardt. Auch die Gemeinde Schermbeck hebt bei ihren Ausschreibungen hervor, dass ihr Feuerwehrleute besonders willkommen seien, so Schwenk. So sei es gelungen, zwei Feuerwehrleute einzustellen, sagte der Bürgermeister. Immerhin: Keine Nachwuchssorgen gebe es bei der Jugendfeuerwehr, ergänzte Sebastian. Ein Auszubildender, der bei Wilskamp und Terhardt lernt, ist dort aktiv.

Auf der Springe wies noch auf die Kostenseite hin: Über drei Millionen Euro würde eine Berufsfeuerwehr im Drei-Schichten-Betrieb die Gemeinde Schermbeck im Jahr kosten. Der Bürgermeister brachte einen Vergleich: Rund zwei Millionen Euro kommen durch die Grundsteuer B zusammen. Diese müsste um das Eineinhalb-Fache steigen, um die Wehr bezahlen zu können.

102 aktive Mitglieder zählen die drei Löschzüge in Schermbeck, Altschermbeck und Gahlen. „Über die Hälfte davon arbeitet auswärts“, erklärte Wehrführer Sebastian. Je mehr Wehrleute in der Gemeinde arbeiten, umso besser.
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