Genießer lieben Schermbeck

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Schermbeck: Schermbeck genießen |

Ein gelungenes Doppelfest erlebten die Schermbecker und ihre viele tausend Gäste am vergangenen Wochenende: Auf dem Rathausplatz und dem angrenzenden Mühlenteich hieß es seit Freitagabend „Schermbeck genießen“, und am Samstag und Sonntag kam das Sommerstraßenfest der örtlichen Werbegemeinschaft dazu.

Bei der Eröffnung des Gourmetfestes erinnerte Bürgermeister Mike Rexforth an den völlig verregneten Start des vorigen Jahres, „als die Lippe über den Platz floss“. Dieses Mal hatten Köche, Teams, Gäste und die beiden Organisatoren, Winfried und Oliver Wirtz, deutlich mehr Glück. Ihnen dankte der Bürgermeister für ihr Engagement. Dadurch sei das Fest zu einer Marke für Schermbeck geworden.
Wie gehabt stellten sich zur Eröffnung die einzelnen Gastronomen vor, Dirk Szczepaniak moderierte. Dabei lernten die Zuhörer neue Gerichte und Veränderungen kennen. Sie erfuhren aber auch, dass das Hobeln des Käses auf die beliebten Nudeln im Zelt des Marienthaler Gasthofs sehr harte Arbeit ist. Kurzfristig abgesagt hatte Sternekoch Björn Freitag; die Programmhefte waren längst verteilt. Er wolle hohe Qualität liefern, sei aber derzeit nicht dazu in der Lage, so Oliver Wirtz. Daher habe er aus terminlichen und personellen Gründen auf seine Teilnahme verzichtet, hieß es. Fest steht: „In Kirchhellen ist er wieder dabei“, sagte Wirtz.

Aber selbst, wer vor allem seinetwegen auf den Platz gekommen war, hatte dort reichlich Auswahl an Speisen und Getränken. Über 50 Gerichte mit Fisch, Fleisch oder vegetarisch standen auf der Karte. Am Samstagabend hieß es dann erneut „Land unter“, diesmal aber vor Menschen. In langen Schlangen warteten die Besucher geduldig vor den Speise- und Getränkezelten. Die Suche nach einem Sitzplatz fürs Essen geriet zum Geduldsspiel. Aber eine angenehme Stimmung lag über dem Platz. Krönender Abschluss des Samstags war wieder das Feuerwerk, dessen Aufbau die Pyrotechniker fast sechs Stunden Zeit kostete. „Unvergessliche Momente“ wünschte Rexforth den Zuschauern. Zur Musik (darunter Hildegard Knefs „Für mich soll‘s rote Rosen regnen“) malten die Feuerwerker die passenden Bilder an den Himmel. Lauten Beifall gab es als Dankeschön.

Trotz der langjährigen Erfahrung sei das Fest nach wie vor keine Routine, sagte Winfried Wirtz. Großen Respekt äußerte er vor den jungen Helfern, die unermüdlich benutzte Teller und Gläser zur Spülstation trugen: „Vor ihnen ziehe ich den Hut.“ Erstmals kam in diesem Jahr das kleine Gourmet-Dorf am Teich hinzu; dort blieb das Interesse der Gäste aber eher verhalten.

Das Fazit der Veranstalter: „Die positiven Rückmeldungen überwiegen“, sagt Oliver Wirtz. Die meisten Besucher hätten die langen Wartezeiten vor den Kochzelten in Kauf genommen, weil die Speisen dort frisch zubereitet wurden. Und: „Der Ort war voll, und das war das Ziel.“

Lesen Sie dazu auch "Tolle Resonanz auf das Sommerstraßenfest"

Text und Fotos von Andreas Rentel
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