Üfter Mark: Erholung in der Heimat

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Schermbeck: Üfter Mark |

Wer Urlaub macht, ohne zu verreisen, der findet mit der Üfter Mark und dem Naturpark Hohe Mark Westmünsterland große Erholungsgebiete vor der eigenen Haustür.

Vor allem der Blick auf die Üfter Mark zeigt, was in dem Waldgebiet geschehen ist, seitdem der Regionalverband Ruhr (RVR) diese übernommen hat. Im Jahr 2001 übernahm der RVR die 1500 Hektar große Fläche vom ehemaligen Mannesmann-Konzern. Innerhalb des Naturparks gilt die Üfter Mark als eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete.

Verschiedenste Angebote macht der RVR inzwischen: Dazu gehören drei Themenwege. Als besonders kribbelnd kann sich dabei ein Barfuß-Gang über den Ameisenpfad erweisen. Die etwa vier Kilometer lange Strecke, vom Parkplatz Nottkamp an der Bundesstraße 58 gut zu erreichen, bietet Sand, feinen Schotter und weichen Waldboden gleichermaßen.

Von der Tüshausmühle in Deuten bietet sich der barrierearme Rundweg an, zu dem zehn Erlebnisstationen gehören. „Haben Wanderdünen Füße?“, diese und andere Fragen werden an den Stationen gut verständlich beantwortet. Infotafeln mit Bild und Text liefern Wissenswertes. Dieser Weg liegt auf Dorstener Stadtgebiet. An ein behindertengerechtes WC wurde gedacht. Als dritter Weg steht der Hirschpfad zur Wahl. Während der Rothirsch fast überall zum versteckt lebenden Nachttier wurde, lasse sich diese größte heimische Wildart in der Üfter Mark auch tagsüber gut beobachten, heißt es beim RVR. Der Hirschpfad teilt sich partiell die Strecke des barrierearmen Rundwegs und führt zu einer rollstuhlgerechten Wildbeobachtungsstelle.

Von einem bereits durchgeplanten Projekt musste sich der RVR aber verabschieden. Der Schwarzstorch als besonders geschützte Art verhinderte den Umbau der ehemaligen Sandgrube Boer in eine Naturerlebniskuhle. Das Erscheinen des Vogels in dem Bereich hat damals auch die Fachleute erstaunt. Vor allem Kinder und Jugendliche wollten die Projektbeteiligten, darunter die Förster Gerd Klesen und Christoph Beemelmans sowie Planerin Evelyn Piasecki, mit dem Gelände ansprechen. Ein Element ließ sich realisieren: die Wildbeobachtungsplattform am Rand der Grube. Kürzlich offiziell vorgestellt, ist diese Holzkonstruktion über die B 224 und den Rhader Weg aus zu erreichen. Die anderen in der Grube geplanten Elemente hat der RVR an den Ameisenpfad verlegt.

Weitere Informationen zu den Angeboten in der Üfter Mark und im Naturpark gibt es im Internet auf www.metropoleruhr.de und www.hohemark-westmuensterland.de.

Fotos und Text: Andreas Rentel
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