Fest fällt fast völlig ins Wasser

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Jule (rechts) und Romy testen ein Vier-Gewinnt-Spiel beim Spielparkfest an der Maximilian-Kolbe-Schule.
Von Andreas Rentel

Schermbeck. Völlig ins Wasser ist das Spielparkfest am Samstag gefallen. Unter schützenden Dächern und Regenschirmen trotzten Kinder, Eltern, Lehrer und Offizielle dem kräftigen Dauerregen auf dem Pausenhof der Maximilian-Kolbe-Schule. Mit dem Fest fiel der Startschuss für die Realisierung des Regionale 2016-Projekts „Schermbeck erleben“.

Ein erster Baustein wird darin bestehen, das Gelände an der Maximilian-Kolbe-Schule und den Stricker-Spielplatz an der Schienebergstege umzugestalten. Das Essener Fachbüro dtp war mit Isabelle de Medici, Sonja Broy und Tobias Fust vor Ort, um das Projekt mit Kartenmaterial zu erläutern.

Kinder singen fröhlich Regenlieder

Trotz des Wetters bester Laune gestaltete der Schulchor unter Leitung von Josef Breuer die Eröffnung des Festes. „Mieses Wetter ist unser Retter“ sangen die Jungen und Mädchen fröhlich. Bürgermeister Mike Rexforth sagte in seiner Begrüßung, es sei „nicht ganz einfach, im Konkurrenzkampf mit den anderen Bewerbern“ an Fördermittel aus dem Regionale-Topf zu kommen. „Da braucht man schon eine gute Idee.“ So kamen wie Spielplätze in den Blick, auf denen sich Kinder, Eltern und Großeltern gleichermaßen wohlfühlen sollen. Das von dtp erstellte Spiel- und Bewegungsraumkonzept soll dabei helfen.

Spielplätze in einem Rundweg verbinden

„Ein Ansatz, den keiner erwartet hatte“, lobte Rexfoprth die Idee der Essener Planer, einen Rundweg anzulegen und jedem der erfassten Spielplätze mit Spiel, Sport und Abenteuer einen eigenen Schwerpunkt zu geben.
Margenta-farbige Bänder (die offizielle Farbe der Regionale) sollten am Samstag einen Eindruck von der Dimension des Projekts vermitteln. Von den Teilnehmern unbeachtet tropfte aber von diesen nur der Regen herab. Auf dem Stricker-Spielplatz, ab Spätsommer zweiter Bauplatz, herrschte große Leere. Viele der für die Kinder geplanten Aktionen wie zum Beispiel das Bemalen einer Betonschildkröte fielen aus. Bis zum Jahr 2020 sollen die gemeindlichen Spielplätze, Wohngebiete und Parks so aufgestellt sein, „dass es für lange Jahre reicht“, betonte Regionale-Geschäftsführerin Uta Schneider. Über zwei Millionen Euro Fördergeld werden für das Konzept fließen; eine Summe, die die Gemeinde aus ihrem Haushalt nicht hätte leisten können, versicherte der Bürgermeister. Als „sehr, sehr gut Idee“, lobte Schneider den Schermbecker Projektvorschlag. Schließlich gebe es heute andere Vorstellungen, wie Spielplätze und Wohngebiete aussehen sollten als zur Zeit ihres Baus.
„Wir haben die Spielplätze zu einem Verbundsystem zusammengefasst“, brachte de Medici den Ansatz auf den Punkt. Neue Spielgeräte werden an der Maxi-Schule aufgestellt. Bei deren Auswahl haben die Schüler mitgeholfen. Baustein für Baustein müssen die Vorhaben einzeln ausgeschrieben werden. „Das ist öffentliches Recht“, erklärte Fust. Unabhängig davon, welches Büro die nächsten Schritte plant: „Der Orientierungsleitfaden steht.“
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