Kita St. Ludgerus feiert 50-Jähriges

Anzeige
Spielen und matschen auf dem großen Außengelände: Das macht den Kindern nicht nur zum kommenden Kita-Jubiläum Spaß.
 
Seit August 2008 ist der St. Ludgerus-Kindergarten auch ein zertifiziertes Familienzentrum.

Schermbeck. Der St. Ludgerus-Kindergarten am Heggenkamp besteht seit 50 Jahren. Das Jubiläum wird am Sonntag, 11. Juni, von 10.30 bis 17 Uhr gefeiert.

Zur Einstimmung hat es kürzlich eine von den Eltern vorbereitete Spiel- und Sportolympiade gegeben. „Dabei konnten die Kinder ihre Fitness beweisen“, sagt Kita-Leiterin Ursula Heinemann. Eltern und Team haben fürs Jubiläum ein Festkomitee gegründet. Seit dem Jahr 2001 leitet die heute 52-Jährige den Kindergarten, der von der katholischen Kirchengemeinde getragen wird.

Die Jungen und Mädchen gestalten das Festprogramm mit

„Alle müssen etwas tun“, so beschreibt sie das Prinzip der Festvorbereitung. Heißt: Die Jungen und Mädchen machen mit. „Der Kinderchor übt seit langer Zeit.“ Das große Außengelände wird mit Kunstobjekten, Pflanzen und dem Aufbau fest installierter Musikinstrumente geschmückt. Beim Bau hat die mobile Musikwerkstatt der Akademie NRW aus Münster geholfen. In der Backstube Schult in Dorsten werden Lebkuchenherzen gebacken, und der Türkranz wird am 8. Juni geschmückt. Mit Handzetteln und Plakaten macht die Kita im Dorf auf ihr Jubiläumsfest aufmerksam. Zudem soll es als weiteren Hinweis ein großes Banner geben, das über die Freudenbergstraße gespannt wird.
Aus einer geplanten Bilderausstellung ist aber nichts geworden. „Es ist ganz schwierig, an alte Fotos zu kommen“, bedauert Heinemann. Nach der Festschrift zum 40-Jährigen wird es keine Fortschreibung zum Jubiläum geben. „Aber wir haben die Homepage aktualisiert.“

Kita wurde nach zehnmonatiger Bauzeit eröffnet

Ein kurzer Blick zurück: Nach zehnmonatiger Bauzeit wurde die Kita St. Ludgerus mit drei Gruppen und 75 Plätzen im Juni 1967 eingeweiht. 242.000 D-Mark kostete das Projekt, die Hälfte kam vom Land. Für die Kommunalgemeinde war Bürgermeister Ernst Grüter bei der Eröffnung dabei. Sein Sohn Ernst-Christoph, von 2005 bis 2015 Amtsnachfolger, ging einst in diesen Kindergarten. Zahlreiche Um- und Anbauten hat es gegeben; zuletzt im Jahr 2010 für die U3-Betreuung. 320.000 Euro flossen damals.
Die pädagogische Arbeit habe sich mit der Zeit sehr verändert, sagt Heinemann. „Früher war die Hauptsache, dass das Programm stand.“ Das habe die Erzieherin dann durchgezogen. Heute würden die Kinder viel mehr einbezogen. Beim Verhältnis Eltern und Team gelte der Grundsatz: „Die Eltern sind die Experten für zuhause, und wird sind die Experten für die Kita.“ Diese ist seit August 2008 zertifiziertes Familienzentrum. Elternbeirat und Förderverein seien bei der Arbeit wichtige Hilfen, betont die Leiterin.

83 Kinder besuchen die Kita heute

83 Jungen und Mädchen besuchen die Kita heute, darunter 15 U3-Kinder. 14 Erzieherinnen gehören zum Team. Gab es 2001 erst drei Tagesstättenkinder, sind es heute 72. „Wir haben die Option auf eine dritte U3-Gruppe“, erklärt die Leiterin. Das würde bedeuten, dass erneut angebaut werden muss. Immerhin: „Der Platz ist da.“
Dieses Programm ist am Sonntag, 11. Juni, geplant. Um 10.30 Uhr beginnt eine Festmesse auf dem Außengelände der Kita. Das Thema lautet „ein Schatz in der Gemeinde“. Um 11.30 und 13 Uhr beginnen Trommelworkshops. Ab 11.30 Uhr beginnen Bewegungsspiele, Wasserwerkstatt, Stockbrot backen, Indianer-Tipis und eine Foto-Aktion. Ein Trommel-Mitmachkonzert startet um 15 Uhr.
Weitere Infos unter www.kita-st-ludgerus.de
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.