Kabarettist Jens Neutag kommt ins Schloss Martfeld

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Jens Neutag diagnostiziert das "Deutschland-Syndrom". (Foto: privat)
Schwelm: Schloss Martfeld |

Thema des Abends:
Das „Deutschland-Syndrom“ - Untersuchung am offenen Patientenhirn.

Am Donnerstag, 3. November, um 19.30 Uhr stellt der bekannte Künstler seine „Leiden am deutschen Wesen", mit denen er zur Zeit durch die Bundesrepublik tourt, im Schloss Martfeld (Haus Martfeld 1, Schwelm) vor.
Der Deutsche neigt zu skurrilen Verhaltensweisen. Die Kanzlerin kritisiert er, wählt sie aber fleißig wieder. Er wundert sich über das Aussterben der Innenstädte, fährt aber regelmäßig mit seinem SUV ins Outlet-Center nach Venlo. Er träumt heimlich von Anarchie, weiß aber nicht, bei welchem Amt man dafür einen Antrag stellen muss. Und wenn er mal leidenschaftlich wird, dann sind die Benzinpreise zu hoch, ist die Bahn zu spät oder die Fernsehtalkshow zu überflüssig. Ganz so, als hätte das Heim-TV keinen Aus-Knopf. Und natürlich geht er mit seinem Unmut nicht auf die Straße. Er protestiert bequem vom Sofa, per Online-Petition. Kurzum, der Deutsche leidet eben gerne und Jens Neutag weiß auch an was. Am Deutschland-Syndrom.
Der preisgekrönte Kabarettist nimmt in seinem sechsten Soloprogramm, „Das Deutschland-Syndrom“, eine umfassende Anamnese der Bundesrepublik vor – am offenen Patientenhirn. Unterhaltsam, überraschend und dabei garantiert oberhalb der Gürtellinie. Die Diagnose mit pathologischem Witz und abgründigen Wendungen heilt alleine natürlich auch nicht. Aber sie lindert den Schmerz ein bisschen.
Karten gibt es bei der Stadt Schwelm, Moltkestraße 24, Fachbereich Schule, Kultur, Sport, Raum 207, Telefon Nr. 02336 801-273, E-mail greif@schwelm.de, und im Bürgerbüro, Telefon Nr. 02336 / 801-255.
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