Großeinsatz in Schwelm zum Glück nur ein Test

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Schwelm: Döinghauser Straße | Großeinsatz im Evangelischen Feierabendhaus Schwelm - Ein Glück, dass das alles nur ein Test war: Um kurz nach 19 Uhr ging der Alarm in der Schwelmer Feuerwehrwache ein, ein Feuer im Patientenzimmer an der an der Döinghauserstraße lautete die Meldung. Unter der Leitung von Brandinspektor Stefan Rohde und Sicherheitsfachkraft der Ev. Stiftung Volmarstein, zu der die Einrichtung gehört, rückten die Einsatzkräfte aus, waren bereits um 19.03 Uhr vor Ort. Eine derzeit leer stehenden Station war bereits vollkommen verqualmt, aus diversen Zimmern mussten Menschen gerettet werden. Eine Herausforderung, wenn man bedenkt, dass viele Bewohner vom Rollstuhl abhängig sind. Zusätzlich musste natürlich der ganze Bereich kontrolliert und mehrfach abgesucht werden, um die Brandursache zu erkunden, das Feuer zu löschen und letztendlich auch den Brandbereich vom Rauch zu befreien.
Aufgeteilt in insgesamt acht Truppen machten sich die Einsatzkräfte an die Arbeit, evakuierten das Gebäude und montierten mobile Rauchverschlüsse, um eine weitere Ausbreitung des Qualms zu vermeiden.
Zur Absicherung stand zudem der Löschzuges Linderhausen in Bereitstellung, um etwaige Paralleleinsätze abzuarbeiten und nicht zuletzt einen schnelleren Einsatz zu gewähren.
Vor Ort standen alle Abläufe unter den Beobachtungen des Feuerwehrleiters der Stadt, Matthias Jansen, sowie seinem Vertreter, Markus Kosch, die im Anschluss an die 'Übung für den Ernstfall' ein großes Lob an alle Beteiligten aussprachen. Zwar sei noch nicht alles rund, aber diese kleinen Schwierigkeiten werden in den kommenden Tagen aufgearbeitet, sodass im realen Einsatz ein reibungsloser Ablauf, sowohl im Hinblick auf die Bekämpfung des Feuers, als auch die Menschenrettung gewährleistet ist.
Nachdem auch die Aufräumarbeiten geleistet waren, genossen Einsatzkräfte und die Bewohner des Hauses ein gemütliches Beisammensein, stellten die eine oder andere Frage zur Ausrüstung und Arbeit der Feuerwehr und ließen den Abend bei leckerem Grillgut ausklingen.
Insgesamt waren 63 Wehrleute der städtischen Löschzüge,sowie der Truppe aus Winterberg mit vierzehn Fahrzeugen vor Ort. Der Einsatz endete um 19.42.
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