Herzliche Verabschiedung für Hartmut Ronsdorf

Anzeige
Nahezu 20 Jahre stand Hartmut Ronsdorf in den Diensten der Stadt Schwelm. Von seinen engsten Kollegen Waltraud Neumann, Joachim Borggräfe und Ralf Lieberts wurde er verabschiedet. (Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Heike Rudolph)
Schwelm: Schwelm |

„Wir lassen Dich nur ungern gehen“: Diesen lieben und vor allem ehrlich gemeinten Satz hörte Hartmut Ronsdorf heute viele, viele Male.

Es war der letzte Arbeitstag bei der Stadtverwaltung für den 65 Jahre alten gebürtigen Schwelmer, dem nicht nur Bürgermeisterin Gabriele Grollmann und Beigeordneter Ralf Schweinsberg alles Gute für den dritten Lebensabschnitt wünschten, auch zahlreiche Kolleginnen und Kollegen sagten ihm herzlich Lebewohl und nahmen den langjährigen Wegbegleiter noch einmal in den Arm.
Der gelernte Einzelhandelskaufmann Hartmut Ronsdorf wechselte 1997 zur Stadtverwaltung Schwelm. Dort zählte er zum Team der Zentralen Dienste, das eine Vielfalt an fundamentalen Aufgaben für die Gesamtverwaltung erledigt.
So arbeitete Hartmut Ronsdorf – wie seine engsten Kollegen - in der Telefonzentrale, im Postöffnungs- und Postausgangsdienst und im Transport der Post. Er war bei Umzügen innerhalb der Verwaltung tätig, versah den Sitzungsdienst und war für Transport- und Auf-/Abbauarbeiten im Rahmen des Schwelmer Heimatfestes, beim Bürgermeisterempfang und beim Heimatfestabend zuständig. Zum weiten Arbeitsspektrum gehörten auch der Fahrdienst für die Bürgermeisterin sowie vielfältige Aufgaben in der Hausdruckerei und – in früheren Jahren - Hausmeisterarbeiten und Winterdienst.
Seit 34 Jahren ist Hartmut Ronsdorf glücklich mit seiner Bärbel verheiratet. Sie sind Eltern eines erwachsenen Sohnes, und wer Bärbel und Hartmut Ronsdorf gemeinsam mit der kleinen Lena-Sophie erlebt, der spürt, dass es diese ganz besondere Verbindung zwischen Großeltern und Enkelkindern tatsächlich gibt.
Der Handballsport war Hartmut Ronsdorfs wichtigstes Hobby, dem er viele Jahre erfolgreich in der Turngemeinde Zur Roten Erde Schwelm nachging. Außerdem kennen viele Schwelmerinnen und Schwelmer ihn als Mitglied der Nachbarschaft Gesellschaft Oberstadt sowie als Musiker (Pauke) im Panikorchester.
Auch viele jüngere Kollegen drückten ihren Hartmut zum Schluss noch einmal an die Brust. Und wieder wurde deutlich, wie sehr eine Verwaltung auch von Kollegialität, personeller Kontinuität und reifer Kompetenz lebt.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.