Kirchgeld wird wieder erbeten

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Helmut Kirsch. (Foto: privat)
Seit 2006 wirbt die Evangelische Kirchengemeinde Gevelsberg jährlich mit einem Brief, der in der Woche vor dem 1. Advent verteilt wird, um ein Freiwilliges Kirchgeld.

In der vergangenen Woche haben fast 30 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Evangelischen Kirchengemeinde Gevelsberg knapp 7.400 Kirchgeldbriefe eingetütet. Die Briefe sind an alle Evangelischen Haushaltsvorstände, die zur Evangelischen Kirchengemeinde Gevelsberg gehören, adressiert und werden nach dem Ewigkeitssonntag verteilt und verschickt.

Im letzten Jahr 2014 haben 345 Personen zusammen 38.177,93€ Freiwilliges Kirchgeld gespendet. „Dieses Geld ist zu 100 Prozent in den laufenden Haushalt unserer Gemeinde geflossen“, erzählt Katrein Bauerdick, die das Kirchgeldkonto verwaltet und die Briefaktion koordiniert.

Transparenter Haushalt ist allen wichtig


„Obwohl die Kirchensteuerzuweisung an unsere Gemeinde auch in diesem Jahr höher als erwartet ausfällt und wir sparen, wo es nur geht, bleibt ein Loch in unserem Haushalt, das wir stopfen müssen. Hier hilft uns das freiwillige Kirchgeld“, erklärt Pfarrer Helmut Kirsch.

Die Gemeinde beschäftigt ohne Pfarrer ca. 70 Hauptamtliche in Kindergärten, in der Jugendarbeit, als Küster oder in der Verwaltung. Entsprechend hoch sind unsere Personalkosten. Darüber hinaus müssen Kirchen und Gemeindehäuser, Kindergärten und Pfarrhäuser sowie andere Gebäude, die der Gemeinde gehören, wie zum Beispiel das Zentrum für Kirche und Kultur, unterhalten werden.

„Wir wollen weiterhin unsere Gemeindearbeit in ihrer Vielfältigkeit anbieten. Da hilft uns jeder Euro, der gespendet wird“, wirbt Pfarrer Kirsch für das Freiwillige Kirchgeld.

Spende trotz hoher Einnahmen wichtig


Pfarrer Helmut Kirsch verweist darauf, dass der Haushalt der Gemeinde öffentlich ist: „Der Haushaltsplan kann auf Wunsch in unserem Gemeindebüro während der Öffnungszeiten eingesehen werden.“

Diese Transparenz ist den Verantwortlichen der Kirchengemeinde besonders wichtig: „Wir müssen unseren Gemeindegliedern erklären, warum wir trotz hoher Kirchensteuereingänge weiter ein Freiwilliges Kirchgeld erbitten“, erklärt Pfarrer Kirsch.
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