Neuer Computertomograf am Helios Klinikum Schwelm

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Insgesamt hat das Helios Klinikum Schwelm rund 800.000 Euro in diese moderne Medizintechnologie investiert. Freuen sich über neueste Medizintechnik (v.li.): Sven Winkler, Leitender Arzt des Instituts für diagnostische und interventionelle Radiologie, Klinikgeschäftsführerin Kirsten Kolligs, Maike Bleisch, leitende MTA der Radiologie, sowie Dr. med. Ulrich Müschenborn, Ärztlicher Direktor und Chefarzt.Foto: Klinik
Schwelm: Helios Klinikum |

Neueste Medizintechnik zum Wohle des Patienten: In das Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie am Helios Klinikum Schwelm ist kürzlich ein Computertomograf (CT) neuester Technik eingezogen, mit dem Patienten nun wesentlich schneller und detaillierter bei gleichzeitig erheblich geringerer Strahlenbelastung untersucht werden können.

Die Computertomografie spielt heutzutage bei der Diagnostik vieler Erkrankungen eine zentrale Rolle. „Egal ob in einer Notfallsituation, wie z.B. bei einem Schlaganfall, oder bei einer im Vorfeld geplanten Untersuchung des Patienten: Mit dem neuen Gerät erhalten wir in kürzester Zeit sehr detaillierte Aufnahmen der betroffenen Regionen“, erklärt Sven Winkler, Leitender Arzt des Instituts für diagnostische und interventionelle Radiologie. So liefert das neue Gerät deutlich mehr Bilder in einem Umlauf und verringert damit die Aufenthaltsdauer in dem auch als „Röhre“ bekannten Untersuchungsgerät. Dies kommt nicht nur Patienten mit Platzangst zugute.
Das neue CT-Gerät bietet Patienten aber auch über die bisherigen Modalitäten hinaus einige Untersuchungsmöglichkeiten, die das Diagnoseangebot im Helios Klinikum Schwelm weiter abrunden. Gefäße beispielsweise können aufgrund der Detailgenauigkeit des Gerätes noch akkurater ausgemessen werden. „So können wir Patienten mit Schlaganfällen oder anderen Gefäßverschlüssen noch schneller helfen“, erklärt Sven Winkler weiter. Auch die Knochendichte, zum Beispiel der Wirbelkörper bei Osteoporosepatienten, ermittelt das neue Gerät einfach und unkompliziert.
Zudem sind die Fachärzte nun auch in der Lage, Patienten mit Herzbeschwerden so zu untersuchen, dass sie sehr detaillierte Bilder der Herzkranzgefäße anfertigen und zur Diagnosestellung nutzen können. Der Kardiologe Dr. Ulrich Müschenborn, Chefarzt der Medizinischen Klink beschreibt die Vorteile: „Mit der Herz-CT können wir bei speziellen Fragestellungen die Herzkranzgefäße und deren Wände ohne einen Katheter darstellen. Eine Therapie (z.B. Stent-Implantation) ist allerdings nicht möglich. Diese nicht-invasive Methode liefert ein orientierendes Bild vom Herzen, sodass es gelingt, bereits geringe atherosklerotische Ablagerungen (Plaques) in der Gefäßwand nachzuweisen. Auch Gefäßveränderungen in den herznahen Gefäßen oder in Bypassgefäßen können hochauflösend dargestellt werden.“ Überdies verfügt das neue Gerät über besonders strahlenarme Programme, mit denen z.B. Nierensteine und Lungenherde schonend untersucht werden können.

Ein Computertomograf ist ein Gerät zur bildgebenden Diagnostik, durch das mithilfe von Röntgenstrahlen Querschnittsbilder des menschlichen Körpers erstellt werden. Vereinfacht dargestellt, rotiertet dabei die ringförmige Untersuchungseinheit um den auf dem Untersuchungstisch liegenden Patienten und liefert so die Daten, die dann mittels Computer zu einem Röntgenbild zusammengesetzt werden. So sind Schichtaufnahmen aller Körperregionen möglich.
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